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31-Dez-2013

Fachliteratur

Zwischenlager, Zwischenlagerung für Restabfälle und Ersatzbrennstoffe 2009

Über Zwischenlager für Restabfälle und Ersatzbrennstoffe konnte man 2009 nicht viel lesen. Auch nicht über das Wunder, daß Emissionen aus brennenden Zwischenlagern für die Anlieger nicht gesundheitsschädlich sind, jedenfalls nicht so, wie Emissionen aus Deponien oder gar aus Abfallverbrennungsanlagen.

Deshalb werden ab Fachliteraturhinweise zum Thema "Zwischenlager" in anderen Themenbereichen gegeben.

Aber jetzt geht es los!

Dr. Simone Krüger, Dr. Anka Berger und Prof. Dr. Ulrich Krause  

Chemisch-analytische Untersuchung von Brandprodukten aus Recycling-Zwischenlagern

Müll und Abfall 6/2009

Organische Produkte, wie Papier/Pappe, Textilien oder Kunststoffe, sind meist brennbar. In Recycling-Zwischenlagern werden solche Stoffe in großen Mengen gelagert. In der vorliegenden Arbeit wurde untersucht, welche gasförmigen Produkte im Falle eines Brandes – verursacht z. B. durch Selbstentzündung – entstehen. Verschiedene Fraktionen (Papier/Pappe, Textilien und Kunststoffe) aus Recycling-Zwischenlagern wurden zunächst mechanisch zerkleinert. Dazu wurden die Proben aus den jeweiligen Fraktionen so zerkleinert, dass letztendlich homogene Verteilungen vorlagen. Mit Hilfe von verschiedenen Zerkleinerungsmühlen konnten auf diese Weise Korngrößen bis zu 0,2 mm erhalten werden. Diese homogenen Probenverteilungen wurden anschließend im DIN-Rohr nach DIN 53436 verschwelt. Die entstehenden Rauchgase wurden mit Hilfe der FTIR-Spektroskopie brandanalytisch untersucht. Dabei unterschied sich die Zusammensetzung der Rauchgase beim Verschwelprozess teilweise erheblich. Die bei der Verschwelung entstehenden Rauchgase enthalten bei Brandstoffen ohne Heteroatome in erster Linie toxische Bestandteile, wie Kohlenmonoxid und Kohlendioxid. Bei der Verschwelung von Kunststoffen mit Heteroatomen können zusätzlich zu den Hauptkomponenten Kohlenmonoxid, Kohlendioxid und Wasser auch noch weitere toxische Rauchgaskomponenten nachgewiesen werden. Dabei kommt es bei chlorhaltigen Kunststoffen vorwiegend zur Bildung von Chlorwasserstoff, bei stickstoffhaltigen Kunststoffen zur Bildung von Ammoniak und Blausäure.

[entnommen aus http://www.muellundabfall.de/aid/mua_20090607/inhalt.html]

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