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09-Jan-2012

Fachliteratur

Übergreifende Fachliteratur 2006

Auf Fachliteratur die sich nicht eindeutig den Themenbereichen Deponie, MBA, Sanierung zuordnen läßt, aber dennoch interessant erscheint, wird hier hingewiesen.

BDE VKSimVKU ITAD

Keine stillschweigende Fortführung der Deponierung - Sicherheit für Rückbau von Zwischenlagern - Die Verbände BDE, ITAD und VKS fordern klare Bedingungen für die
Genehmigung und den Rückbau von Zwischenlagern.

PRESSEMELDUNG Februar 2006
verfügbar als pdf-Datei (nur drucken) unter www.vksimvku.de und www.itad.de
gescannte Version als pdf-Datei (ohne Gewähr für die Richtigkeit in der Rechtsschreibung)

Hermann Keßler, Susann Krause, Janin Schreck, Rainer Wolf

"Ziel 2020" - Abfallwirtschaft im Umbruch

Müll und Abfall 6/2006

Nach der Lektüre des Beitrages kann man optimistisch sein: Das "Ziel 2020" (das deponiefreie Deutschland) wird nicht erreicht werden. Zumindest nicht bis zum Jahre 2020. Wenn selbst im Jahre 13 nach Inkrafttreten der TASI nicht genügend Behandlungskapazitäten zur Verfügung stehen, um die Anforderungen der Abfallablagerungsverordnung einzuhalten, wenn die AbfAblV geändert werden muß, damit selbst vorgegebene Behandlungsziele von allen MBA erreicht werden können, wird es wohl mit dem "Ziel 2020" nicht werden. Außerdem verlangen Anlagenbetreiber verständlicherweise zuverlässige Abfallströme, was aber der Politik der Abfallverminderung oder gar Abfallvermeidung zuwider läuft. Nur staatlich geförderte Anlagen würden (werden) sich auf dieses Vabanquespiel einlassen - es sei denn der Widerstand gegen die 100%ige Abfallverbrennung würde sich durchsetzen.

Die Autoren des Beitrages betonen an einigen Stellen auch wieder, in welchem Maße durch das Verbot weiterhin Hausmülldeponien zu betreiben die klimaschädigenden Methangasemissionen und die Sickerwasserbelastung der Gewässer vermieden worden ist. Nicht erwähnt wurde, daß die Methangasemissionen zum größten Teil hätten vermieden werden können, wenn alle Deponiebetreiber die Möglichkeiten des Standes der Technik ausgenutzt hätten, daß die Sickerwasserbelastung von Gewässern hätte vermieden werden können, wenn alle Deponiebetreiber eine Sickerwasserbehandlung nach de Stand der Technik angewendet hätten. Viele zuständigen Landesbehörden haben ihren Beitrag zu den Versäumnissen der Deponiebetreiber beigetragen. Die Autoren haben auch nicht darauf hingewiesen, daß das viele Probleme mit dem Deponieverhalten von Hausmülldeponien auch die Verbrennungsfeindlichkeit - nicht nur durch politische Vorgaben in einigen Bundesländern, sondern insbesondere auch von selbsternannten Umweltschützern und ihren Verbänden - verursacht worden sind. Nicht einmal für brennbare gefährliche Sonderabfälle waren Anlagen verfügbar. Und wenn sie verfügbar waren, durften sie nicht genutzt werden: erinnert sei hier an die HIM Verbrennungsanlage in Mainhausen, wo unter der Obhut des Außenministers Fischer (nein des Hessischen Umweltministers Fischer) die Verbrennung von dioxinhaltigen Sonderabfällen verboten worden war.

Die Hausmülldeponien wurden abgeschafft, weil es hoffnungslos war, alle Zuständigen zur Anwendung des Standes der Technik bei der Emissionsminderung zu bewegen, und weil die Gesellschaft Deponien nicht als ewige Abfallaufbewahrungsanlagen akzeptieren wollte - und insbesondere nicht bereit war und ist, die Kosten zu tragen, die nach Einstellung des Abfallannahmebetriebes anfallen.

Prognos

Abschlußbericht: Analyse und Darstellung der durch die TA Siedlungsabfall und die Ablagerungsverordnung ausgelösten Investitionen sowie Arbeitsplatzeffekte

Berlin, 15. März 2005. 23 - 6159 Auftraggeber: Umweltbundesamt
Ansprechpartner: Holger Alwast, Mitarbeiter: Dr. Jochen Hoffmeister, Thorsten Thörner, Jana Billigmann, Dr. Klaus-Axel Riemann (RSP GmbH, Herne)
Im Internet verfügbar (25.02.2006) unter http://www.bmu.de/ >files/abfallwirtschaft/downloads/application/pdf/abschlussbericht_prognos.pdf

Niedersächsisches Umweltministerium

Aktueller Stand der Siedlungsabfallentsorgung

Pressetermin am 16.2.2006
verfügbar als pdf-Datei (500KB) Adobe Reader 7.0 oder höher (komprimierte Originalversion)
Die Originalversion findet man unter: http://www.umwelt.niedersachen.de >Aktuelles > Neues in unserem Internet

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