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09-Jan-2012

Fachliteratur

Übergreifende Fachliteratur 2004

Auf Fachliteratur die sich nicht eindeutig den Themenbereichen Deponie, MBA, Sanierung zuordnen läßt, aber dennoch interessant erscheint, wird hier hingewiesen.

2004

Schnurer, Helmut (BMU)
Die vollständige Verwertung von Siedlungsabfällen bis zum Jahr 2020 – Ist die rückstandsfreie Behandlung von Restabfällen und damit der Verzicht auf Deponien ein realistisches Ziel?
14. Karlsruher Deponie- und Altlastenseminar "Abschluss und Rekultivierung von Deponien und Altlasten 2004" Nicht im Tagungsband Herausgegeben von Thomas Egloffstein, Gerd Burkhardt, Kurt Czurda im Auftrag des Arbeitskreises Grundwasserschutz e.V. und der Überwachungsgemeinschaft Bauen für den Umweltschutz e.V. "Abfallwirtschaft in Forschung und Praxis Band 132" Erich Schmidt Verlag 2004. Aber im Internet unter www.icp-ing.de > Veranstaltungen (verfügbar am 15.11.2004)

Zwisele, Bertram
Entwicklung einer neuen Probenahmemethode für heterogene Abfälle geringer Schüttdichte
Dissertation an der TU Berlin Juli 2004
RHOMBOS-VERLAG, Berlin, ISBN 3-937231-42-0
In Abfallbehandlungsanlagen, Deponien und Langzeitlagern werden fast ausschließlich heterogene Stoffe und Stoffgemische geringer Schüttdichte angeliefert, die aus vielerlei Gründen analysiert werden müssen. Die Abfälle sind  in aller Regel durch eine große Streubreite an verschiedenen Stoffbestandteilen, Teilchengrößen, Teilchenformen, Teilchendichten usw. gekennzeichnet. Die repräsentative Probenahme solcher Abfälle zur Beurteilung der physikalischen, chemischen und technologischen Eigenschaften wurde bisher nicht befriedigend gelöst.
In seiner Dissertation hat Zwisele eine neue Probenahmemethode vorgestellt und meint, daß damit die Lücke in der Erforschung und Entwicklung einer Probenahmemethode für heterogene Abfälle geringer Schüttdichte geschlossen zu haben.
Das neuartige Probenahmeverfahren geht von der Grundidee aus, eine größere Probenmenge in einer geometrisch definierten Form so zu verdichten, daß der entstandene Formkörper einer Teilung in mehreren Stufen bis hin zur Gewinnung einer Analysenprobe unterzogen werden kann. Durch den Vorgang des Verdichtens zu einem Formkörper kann eine exakte Volumenbeprobung durchgeführt und Entmischungsvorgänge aufgrund unterschiedlicher Stoffdichten oder der Geometrie und Oberfläche der Bestandteile ausgeschlossen werden. Dafür wurde eine spezielle Probennahmeapparatur entwickelt und verifiziert.
Aufbauend auf den entwickelten methodischen und technischen Grundlage kann nach Ansicht des Autors nun ein Standard-Probenahmeverfahren für heterogene Abfallgemische geringer Schüttdichte umgesetzt werden.

Coldewey, G. Wilhelm;Göbel, Patricia; Güttler, Ulrich
Untersuchungen zur Bestimmung der Gebirgsdurchlässigkeit im Rahmen Planung und Beurteilung von Deponiestandorten in festen und wechselfesten Gesteinen
DMT-Berichte aus Forschung und Entwicklung, Heft 154. Deutsche Montan Technologie GmbH, Essen. ISSN 0941-4282
Die Arbeit ist eine stark überarbeitete Version des Abschlußberichtes zum Auftrages "Untersuchung zur Bestimmung der Gebirgsdurchlässigkeit im Rahmen der Planung und Beurteilung von Deponiestandorten in festen und wechselfesten Gesteinen" dar. Der Auftrag war im Jahre 1991 vom Landesamt für Wasser und Abfall Nordrhein-Westfalen erteilt. Projektbegleiter war Dr. Kalr-Heinz Striegel (jetzt www.lua.nrw.de)

Anonym - BMU
Ab 2005 Abfälle vollständig verwerten
[Eigentlich müßte es 2020 heißen]
VKS-NEWS Juli/August 2004
Auf einem Kongreß des Bundesverbandes der Deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE) - www.bde.de - hat BMU Staatssekretär Baake sich zum Thema geäußert. Siehe auch Pressemitteilung des BMU unter http://www.bmu.de/pressearchiv/15_legislaturperiode/pm/5995.php Herkömmliche Deponien tragen zu vielfältigen Umweltbelastungen bei, etwa durch klimaschädigendes Deponiegas und schadstoffbelastetes Sickerwasser.
[Anmerkung Stief: Nur, wenn der Stand der Technik der Deponieabdichtung, der Deponieentgasung und der Sickerwasserbehandlung nicht beachtet wird - was leider zu oft der Fall ist.]
Biologisch abbaubare und organikreiche Abfälle müssen daher spätestens ab 2005 so vorbehandelt werden, dass es nicht mehr zu derartigen Belastungen kommt.

Zahlreiche Müllverbrennungsanlagen (MVA) und mechanisch-biologische Behandlungsanlagen (MBA) sind in den letzen Jahren entstanden oder befinden sich im Bau. 2005 sollen 75 MVA und 61 MBA zur Verfügung stehen.

Damit wird es ausreichende Behandlungskapazitäten für die überlassungspflichtigen Abfälle geben, die allerdings regional unterschiedlich verteilt sind. Für bislang nicht überlassungspflichtige Abfälle müssen noch weitere Behandlungskapazitäten erschlossen werden - beispielsweise durch die Mitverbrennung in Zementwerken.
Der Staatssekretär mahnte auch an, die geordnete Abfallbeseitigung im Inland nicht durch Exporte in Länder mit niedrigeren Standards zu unterlaufen. "Exportgenehmigungen in Länder mit Billigdeponien darf es nicht geben", so Baake. Er hoffe, dass sich die zuständigen Vollzugsbehörden ihrer hohen Verantwortung bewusst seien.

Mit der Beendigung der Ablagerung biologisch abbaubarer Abfälle leistet die Abfallwirtschaft einen erheblichen Beitrag, um die Klimaschutzziele Deutschlands zu erfüllen. So wird verhindert, dass methanhaltiges, klimaschädigendes Deponiegas entsteht. Durch die Verbrennung der Abfälle oder die Mitverbrennung von heizwertreichen Abfallbestandteilen lässt sich der Energiegehalt der Abfälle nutzen, was fossile Energieträger eingespart.

Eine Studie im Auftrag des Bundesumweltministeriums zeigt, dass von den Ende 2000 in Deutschland noch betriebenen 333 Siedlungsabfalldeponien bis zum 31. Mai 2005 voraussichtlich mindestens 200 Deponien geschlossen werden. Darüber dürften bis zum Jahre 2009 weitere 8 bis 28 Deponien geschlossen werden, die den Anforderungen der Abfallablagerungsverordnung an Errichtung und Betrieb nicht entsprechen.

"Ich gehe davon aus, dass wir ab 2020 durch weitere Fortschritte bei der Vermeidung und Verwertung und neue technische Entwicklungen alle Siedlungsabfälle vollständig verwerten und auf eine oberirdische Deponierung gänzlich verzichten können", betonte Staatsekretär Baake.

mehr zu vielen Büchern und Tagungsveröffentlichungen im  Jahr 2004 hier, z. B.:

Zeitgemäße Deponietechnik 2004
Deponietechnik im Jahr der Entscheidungen - Deponiestilllegung und Verwertungsverordnung

Stuttgarter Berichte zur Abfallwirtschaft, Bd. 81. März 2004,

5. Bayerische Abfall- und Deponietage
Veranstalter: KUMAS Förderverein Kompetenzzentrum Umwelt Augsburg-Schwaben e.V. (www.kumas.de) in Kooperation mit anderen
Vortrag Stief: Oberflächenabdichtungssysteme für Deponien - auch in Zukunft sicher? als pdf-Datei

11. Braunschweiger Deponie- und Dichtwandseminar
Veröffentlichungen des Instituts für Grundbau und Bodenmechanik Technische Universität Braunschweig. Heft Nr. 74, 2004
Vortrag Stief Gedanken zur Oberflächenabdichtung von Deponien
als pdf-Datei

20. Fachtagung
"Die sichere Deponie - Abdichtung von Deponien und Altlasten mit Kunststoffen"
Veranstalter www.ksz.de, Leitung: Dr. F. W. Knipschild
5. ASA - Abfalltage Fachtagung
Countdown 2005 - Chancen, Risiken und Möglichkeiten der mechanisch-biologischen Abfallbehandlung
Februar 2004, Hannover
Herausgeber: ASA Arbeitsgemeinschaft Stoffspezifische Abfallbehandlung

Hamburger Berichte 22
Abfallwirtschaft, Technische Universität Hamburg-Harburg
Deponietechnik 2004
Hrsg.: Stegmann/Rettenberger/Bidlingmaier/Ehrig/Fricke

Fachtagung des Anwaltsbüros [Gaßner, Siederer & Coll.]
Abfalldeponien im Jahr 2005
Berlin 20./21. Januar 2004

Heidborn, Jürgen
Stand und Ergebnisse der Forschungsförderung in der Abfallwirtschaft -
Aktuelle und zukünftige Schwerpunkte des BMBF

Bundesministerium für Bildung und Forschung Bonn
Vortrag auf der Tagung "Deponietechnik 2004" am 28.01.2002 in Hamburg
Veranstalter TU Hamburg Harburg Arbeitsbereich Abfallwirtschaft
Manuskript als pdf-Datei 51KB
Manuskript nicht im Tagungsband Hamburger Berichte 22 Abfallwirtschaft Technische Universität Hamburg Harburg. Deponietechnik 2004 Hrsg. Stegmann/Rettenberger/Bidlingmeier/Ehrig/Fricke. Verlag Abfall aktuell
Besonders interessant (natürlich) die Deponieforschung
(08-Mär-2004)

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