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Fachliteratur

Veröffentlichungen 2009 von Klaus Stief

 

Es wird zuviel gedruckt und zu wenig gelesen.

Neuerdings schreibe ich viel unter MeineMeinung , das ist manchmal aktueller als ... . .

Aber 2009 war es mal wieder etwas anders.

2009

Stief, Klaus

Deponie, Notnagel der Afallwirtschaft - gestern, heute und morgen

Müll und Abfall 12/2009 Editorial
verfügbar als PDF unter http://www.muellundabfall.de/aid/mua_20091201/inhalt.html

Stief, Klaus

40 Jahre Deponietechnik - ein subjektiver Rückblick (2)

In: Thomas Egloffstein, Gerd Burkhardt (Hrs.) und 20 Mitautoren / Im Auftrag des Arbeitskreises Grundwasserschutz e. V. und der Überwachungsgemeinschaft Bauen für den Umweltschutz e. V.
19. Karlsruher Deponie- und Altlastenseminar 2009 - ABSCHLUSS UND REKULTIVIERUNG VON DEPONIEN UND ALTLASTEN 16. Juli 2009 - Inkrafttreten der neuen Deponieverordnung. Auswirkungen auf bestehende und zukünftige Deponien in Deutschland. Karlsruhe: ICP Eigenverlag Bauen und Umwelt, Band 17. 2009. 217 Seiten. ISBN 978-3-939662-06-8

Überarbeitete und ergänzte Fassung der Veröffentlichung in Müll und Abfall 4/2009

Manuskript als PDF

Stief, Klaus

Abschluss der Nachsorgephase von Deponien - Mehr Fragen als Antworten?

Müll und Abfall August 2009 Heft 8 Seite 406-411

Gemäß der DepV neuer Fassung haben zuständige Behörden Kriterien zu beachten, bevor sie den Abschluß der Nachsorgephase einer Deponie auf Antrag des Deponiebetreibers feststellen. Sind alle Kriterien erfüllbar? Nicht ohne eine gewisse Gabe zu haben in die Zukunft zu schauen. Glücklicherweise wird nicht vorausgesetzt, daß nach Feststellung des Abschlusses der Nachsorgephase für eine Deponie keine Nachsorge mehr erforderlich sein wird, denn das wäre naiv, realitätsfern. Trotz neuer DepV bleiben einige Fragen unbeantwortet. Z.B.: Wer ist nach Abschluss der Nachsorgephase für die heute zeitlich nicht vorhersehbar lange Nachsorgephase zuständig? Wer genehmigt und kontrolliert die Folgenutzungen? Kann die endgültige Stilllegung einer Deponie überhaupt festgestellt werden, bevor die Deponieoberfläche entsprechend der (offiziell behaupteten) endgültigen Nutzung fertiggestellt ist? Also Photovoltaikanlagen, Windkraftanlagen nur in der Stilllegungsphase?

Manuskript als PDF

Stief, Klaus

40 Jahre Deponietechnik - ein subjektiver Rückblick

Müll und Abfall 4/2009 (Jubiläumsausgabe 40 Jahre Müll und Abfall)

Vielleicht verlocken die Marginalien zum Lesen: Die Schwerfälligkeit der Praxis soll durch Empfehlungen in Merkblättern und Informationsschriften überwunden werden | Irgendwann muß Tacheles geredet werden. In TA Abfall und TASI wurde es versucht. | Neue Richtlinien und Verordnungen verwirren oft mehr als sie klären. Ad-hoc-Arbeitsgruppen müssen helfend eingreifen. | Geeignete Deponiestandorte ohne geeignete geologischen Barriere sind ungeeignet. "Künstliche Geologische Barrieren" sind Volksverdummung. | Abdichten oder nicht, dass ist die Frage. Was ist wenn? wird nur gefragt, wenn wirksame Abdichtungskomponenten eingesetzt werden. | Nichts wird "ewig" halten - auch nicht Deponieabdichtungen. Aber sie können langfristig wirksam, ja dicht sein. | Deponiesickerwasser bestimmt die Sorge um die Dauer der Nachsorge - weil die Wassergesetze (nur) hier keine angemessene Betrachtungen zulassen. Deponiegas ist kein langfristiges Problem. | Geotechnische und biologische Stabilität von Deponien sollten bereits in der Ablagerungsphase sichergestellt werden. Wer zu späat anfängt, hofft vielleicht billiger davon zu kommen. | Anleitungen zur Rekultivierung [gab es schon sehr früh]. | Ob Rekultivierungsschicht oder Wasserhaushaltsschicht - auf "ewige" Wirksamkeit der "biologischen Schutzschichten" ohne Pflegeaufwand zu hoffen, ist naiv. | Was man nicht weiß, macht einen nicht heiß! Wurde deshalb die Kontrolle und Dokumentation des Langzeitverhaltens [von Deponien] so vernachlässigt? Heute rätseln wir über den Aufwand für die Nachsorge. | Die Ablagerung schadstoffhaltiger Abfälle in Deponien ist ein Irrweg, weil man sich nicht "ewig" kümmern will, was aber notwendig ist, Trotzdem wird es immer neue Deponien geben, weil sie der Notnagel der Abfallwirtschaft sind. | [Vergessen wurde die Frage: Warum will man CO2 aus Kraftwerken im Boden speichern, aber CO2 aus Hausmülldeponien möglichst schnell in die Atmosphäre entlassen?]

 

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