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19-Jan-2012

Fachliteratur

Veröffentlichungen 1999 und davor von Klaus Stief

auf dieser Seite auch zu den Jahren

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1999

Stief, K., 1999
Landfills and Landfilling on the Internet
Proceedings Sardinia 99
Manuskript ist hier als pdf-Datei verfügbar

Stief, K., 1999
Endlich Klarheit und Planungssicherheit für die Abfallentsorgung?
wlb 1999 Oktober, Heft 10, Seite 22-25
Manuskript ist hier als pdf-Datei verfügbar

Stief, K., 1999:
EU Deponierichtlinie und TA Siedlungsabfall - eine Gegenüberstellung
in Stuttgarter Berichte zur Abfallwirtschaft, Bd. 70 "Zeitgemäße Deponietechnik 1999" Vertieferseminar am 23. und 24.03. 1999, Hrsg.: Forschungs- und Entwicklungsinstitut für Industrie- und Siedlungswasserwirtschaft sowie Abfallwirtschaft e. V. Stuttgart (FEI), Seite 7-30
Ergänztes Manuskript (Grundlage eines Vortrages bei 1. Saarländischen Abwasser- und Abfalltage 1999, Entsorgungsverband Saar, Juni 1999) ist hier als pdf-Datei verfügbar.

Stief, K., 1999
Kontrolle des Deponieverhaltens
MHB Müllhandbuch Lfg. 5/99 Mai 1999, Kennziffer 4600
Ergänztes Manuskript: Mit LINKS und Lesezeichen ist hier als pdf-Datei verfügbar.

Stief, K., 1999
Bau- und Betriebskosten der Abfalldeponie nach TA Siedlungsabfall
Tagungsunterlagen zu 1. Saarländische Abwasser- und Abfalltage, Juni 1999
Entsorgungsverband Saar
Manuskript ist hier als pdf-Datei verfügbar
Folien zum Vortrag als pdf-Datei und als htm-Datei auf Anfrage

Stief, K., 1999
Stand der Technik bei Hausmülldeponien
Umwelt Bd. 29 (1999) Nr. 5/6, Seite 6-10 (Springer/VDI Verlag)
Manuskript ist hier verfügbar als pdf-Datei
Darstellung des Standes der Technik bei Hausmülldeponien (Altdeponien), weil die Diskussion der Anforderungen an neue Deponien z. Z. überflüssig ist, da es keine (kaum) neue Deponien der Deponieklasse II gibt, und weil alle derzeit auf Tagungen und in Veröffentlichungen diskutierten Deponieprobleme mit Hausmülldeponien, insbesondere auch mit der Stillegung und Nachsorge, zu tun haben. Der Stand der Technik bei Hausmülldeponien macht deutlich, daß bei guten Hausmülldeponien ein vielfach besserer Umweltschutz und Nachbarschaftsschutz gewährleistet ist, als bei Altablagerungen, die als altverdächtige Flächen, unter Beachtung des Gefahrenabwehrprinzips bewertet werden.
Es ist an der Zeit hier eine konsequente gesetzliche Anpassung vorzunehmen: entweder werden bei Altablagerungen auch die Maßstäbe des Vorsorgeprinzips angelegt, oder für Altdeponien sollte die Anwendung des Gefahrenabwehrprinzips gelten. Es ist der kritischen Öffentlichkeit schwer klarzumachen, daß für eine Hausmülldeponie, die am 31. Mai 1993 stillgelegt worden ist, Millionen DM weniger für Abschluß- bzw. Sicherungsmaßnahmen ausgegeben werden müssen, als für eine Altdeponie, die am 2. Juni 1993 stillgelegt worden ist.

Stief, K. 1999
Die Deponie im Internet
Vortrag im Rahmen des Vertieferseminars Zeitgemäße Deponietechnik 99" an der Uni Stuttgart, 23./24.03.1999
Stuttgarter Berichte zur Abfallwirtschaft
Manuskript enthält viele LINKS anhand derer man die beispielhaft genannten Websites im Internet leicht aufsuchen kann. Manuskript verfügbar hier als htm-Datei

Stief, K., 1999
Deponieoberflächenabdichtungssysteme - künftig einfacher oder perfekter?
Vortrag auf der 15. Tagung "Die sichere Deponie - Wirksamer Grundwasserschutz mit Kunststoffen"
Veranstalter: SKZ Süddeutsches Kunststoffzentrum
Manuskript hier verfügbar als htm-Datei

1998

Zur EU Deponierichtlinie

Stief,K.: Die Europäische Deponierichtlinie - ausgewählte Anforderungen an Deponien. (pdf)
Korrespondenz Abwasser 1998 (45), Nr. 10, S. 1827-1840

Stief, K.: Die Deponierichtlinie der EU und ihre Auswirkungen auf die TA Siedlungsabfall (Folien) (pdf)
Bezug: Vortrag bei Fachtagung "Oberflächenabdichtungen von Deponien und Altlasten '98. Karlsruhe, Sept. 98

Stief, K.: Die Europäische Deponierichtlinie und die TA-Siedlungsabfall - Fortentwicklung oder Unvereinbarkeit? (pdf)
58. Informationsgespräch des ANS "Abfallwirtschaft in einem zusammenwachsenden Europa"

Stief, K. (1998)
Ziele sowie technisch, wissenschaftliche Grundlagen des Multibarrierenkonzeptes
DGAW Tagung November 1998 "Das Multibarrierenkonzept für Deponien - Ein Weg zur nachhaltig umweltverträglichen also akzeptablen Deponie oder zu deren Abschaffung ?
Manuskript als pdf-Datei

Stief/Engelmann (Hrsg.)
Geforderte Maßnahmen bei der Stillegung von Altdeponien - Kostentreibende Willkür oder Notwendigkeit?
Abfallwirtschaft in Forschung und Praxis, Bd. 107, Erich Schmidt Verlag
Die Beiträge zum Buch sind online hier als pdf-Dateien verfügbar. Es ist ein erster Versuch. Eine Reihe von Abbildungen lagen nicht als Dateien so verfügbar vor, daß sie eingebunden werden konnten. Bei Interesse kommen Sie also nicht um das Lesen des gedruckten Buches herum.

1996

Stief, Klaus(Hrsg)
Deponietechnik 1996
Untergrund-Abdichtung-Deponieverhalten-Deponierückbau-Terminologie Deutsch/Englisch
Abfallwirtschaft in Forschung und Praxis Band 85, ESV Berlin 1996
Inhaltsverzeichnis

Stief, Klaus
Ist der Deponierückbau mit den Anforderungen an Deponien in der TA Siedlungsabfallvereinbar?
Abfallwirtschaft in Forschung und Praxis Band 85
"Fortschritte der Deponietechnik 1996". Stief, (Hrsg.) Seiten 201-210
Erich Schmidt Verlag, Berlin
(01-Apr-2001)

1989

Stief, Klaus
Ablagern von Abfällen
In: Abfall und Abfallentsorgung. Hrsg. Dieter Walprecht. S. 103 - 125
Carl Heymanns Verlag 1989. ISBN 3-452-21351-X
Der Beitrag wurde gescannt und redaktionell geringügig überarbeitet.
pdf-Datei 168KB
Beitrag wurde insbesondere aufgenommen, weil er in: "Ist die Abfallablagerungsverordnung europarechtskonform? von Christoph Klages. Recht der Abfallwirtschaft (AbfallR) 1/2004 S. 29-34., als Quelle zitiert wurde, für die Feststellung: "Nach heutiger Auffassung bedürfen Deponien aller Art grundsätzlich der "ewigen" Nachsorge." (Seite 119 im Original; Seite 12 in der pdf-Datei)
(10-Feb-2004)

1988

Stief. Klaus
Sind Oberflächenabdichtungen bei Hausmülldeponien notwendig?
In: Stuttgarter Berichte zur Abfallwirtschaft Bd. 29. Manuskriptsammelband zum Seminar „Zeitgemäße Deponietechnik II“ Erich Schmidt Verlag. ISBN 3-503-02070-5 . Seiten 11- 33
verfügbar als pdf-Datei 126KB
(gescannt und redaktionell geringfügig überarbeitet Feb 2004)
Erstaunlich, dass vieles auch heute noch nicht überholt ist.
Aus meiner Sicht besonders interessant auch die das Für und Wider zur Stabilisierung des Abfallkörpers durch Sickerwasserrückführung in Verbindung mit der Oberflächenabdichtung in Abschnitt 8 Schlußfolgerungen und Empfehlungen.
9. Zusammenfassung
In Hausmülldeponien werden in der Regel Abfälle abgelagert, die die breite Palette der Stoffe und Stoffverbindungen enthalten, die unsere Industriegesellschaft hervorbringt.
In Hausmülldeponien laufen ungesteuerte physikalische, chemische und biologische Prozesse ab. Eine einigermaßen zuverlässige Prognose der Sickerwasser- und der Deponiegaszusammensetzung, sowie des Verlaufes der Setzungen, ist bei den derzeit betriebenen Hausmülldeponien nicht möglich. Solch eine Prognose wird auch für Hausmülldeponien in Zukunft kaum möglich sein. Eine Prognose der Sickerwasserzusammensetzung anhand der Ergebnisse der Eluate der Abfälle, gilt derzeit ebenfalls als unmöglich.
Die im Deponiekörper nach der rechnerischen Lebensdauer von Deponiebasisabdichtungssystemen verbleibenden Stoffe und Stoffverbindungen, werden in der Regel ein Schadstoffpotential darstellen, vor dem die Umwelt im allgemeinen, das Grundwasser aber im besonderen geschützt werden muß, wenn das Vorsorgeprinzip im Umweltschutz
ernstgenommen wird.
Zur weitgehenden Verhinderung des Stoffaustrages aus Deponien sind Deponieoberflächenabdichtungssysteme geeignet, wenn die Entstehung von Sickerwasser ausschließlich von der Infiltration von Niederschlagswasser abhängt, der Zufluß von Fremdwasser also praktisch ausgeschlossen ist.
Die Dichtungsschicht in Deponieoberflächenabdichtungssystemen sollte unbedingt eine Kombinationsdichtung sein, wenn im Basisabdichtungssystem eine Kombinationsdichtungsschicht vorhanden ist.
Doppelte Dichtungssysteme ermöglichen eine schnellere Anzeige von Leckagen, die infolge äußerer Einwirkungen entstehen, als die Leckanzeige über den erhöhten Sickerwasserabfluß aus den Entwässerungsschichten des Deponiebasisabdichtungssystems oder über die Analyse des Grundwassers in den Grundwasserkontrollbrunnen.
Die Aufstellung und Einhaltung eines Qualitätssicherungsplanes ist unbedingt notwendig, um die planmäßige Funktionsfähigkeit des  Deponieoberflächenabdichtungssystems sicherzustellen.
Die Reparatur und Erneuerung von Deponieoberflächenabdichtungssystemen muß von vornherein mit in die Planung und die Kostenrechnung einbezogen werden.
Es wird keine Deponieoberflächenabdichtungssysteme geben, die auf Ewigkeit halten.

(10-Feb-2004)

1987

Stief, Klaus
SCHLUßFOLGERUNGEN AUS DER PODIUMSDISKUSSION
"Geotechnische Lösungsmöglichkeiten für die Abfalldeponierung im Rhein- Main-Gebiet"

In: Symposium Deponiebauwerke, Geotechnische Langzeitaspekte bei Sanierung oder Neuanlage von Abfalldeponien. Ein interdisziplinärer Erfahrungsaustausch zwischen Theorie und Praxis der Geotechnik im Umweltschutz - Frankfurt 1987 Inhalt des Tagungsbandes als pdf-Datei
Manuskript Stief als pdf-Datei

1986

Stief, K., 1986
Das Multibarrierenkonzept als Grundlage von Planung, Bau, Betrieb und Nachsorge von Deponien.
Müll und Abfall, 1986, Heft 1, Seite 15-20
verfügbar als pdf-Datei 95KB
Viele benutzen das Wort "Multibarrierenkonzept" - in ziemlich unterschiedlicher Auslegung. Was ich mir als Autor dabei gedacht habe kann man jetzt auch als pdf-Datei lesen (FINE READER PRO 6.0 macht es möglich).
Ich will kein Antiquariat meiner Veröffentlichungen aufmachen, aber es amüsiert und macht auch traurig, wie ein - wie ich meine - brauchbares Konzept oft verballhornt wird. Ein besonders bedrückendes Beispiel ist der Gebrauch des Begriffes "Geologische Barriere" in der EG Deponierichtlinie und leider auch in der Deponieverordnung. Wenn man etwas für unnötig hält, z.B. die Geologische Barriere, dann soll man das offen sagen. Aber eine mehr oder weniger wirksame Tondichtung geringer Dicke als Geologische Barriere zu "verkaufen" ist Volksverdummung.
(03-Jun-2002)

1980

Stief, Klaus, 1980
Notwendigkeit und Realisierung eines Langzeituntersuchungsprogramms an Deponien
Vortrag beim 29. Seminar des FGU e.V. Berlin „Langzeitverhalten von Deponien“ , 15./16. Sept. 1980. Wissenschaftliche Ausrichtung Umweltbundesamt
Manuskript als pdf-Datei 70KB
Manch einer wird sich noch an das Wort "LAZPROG" erinnern. Hier können Sie Lesen, was das war. Wenn Deponiebetreiber und zuständige Behörden in Erinnerung behalten hätten, was ihnen - auch auf der Grunlage von teuren Forschungsvorhaben - empfohlen worden ist, würde man heute alles notwendige über die Altdeponien wissen, auch was die Nachsorgekosten betrifft.
(03-Jun-2002)

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