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29.03.2013

Fachliteratur

Rekultivierung von Deponien und Altlasten 2009 und davor

Zusammengefasst auf dieser Seite:

2009| 2008 |2007| 2006| 2005| 2004 | 2003 | 2002 | 2001 | 2000 | 1998 | 1997 | 1969 |

 

Das Thema "Rekultivierung" steht in engem Zusammenhang mit dem Thema "Oberflächenabdichtungen für Deponien und Altlasten". und dem Thema "Wasserhaushalt von Oberflächenabdichtungen"

Suchen Sie auf jedenfall auch unter Fachliteratur > Deponie und Fachliteratur > Bücher, Tagungsunterlagen

Interessante Veröffentlichungen zum Thema auch unter http://www.landespflege-freiburg.de/ > Wattendorf

Egloffstein & Burkhardt (Hrsg.)

Abschluss und Rekultivierung von Deponien und Altlasten 2009 - 16. Juli 2009 - Inkrafttreten der neuen Deponieverordnung. Auswirkungen auf bestehende und zukünftige Deponien in Deutschland,

Oktober 2009, ICP Eigenverlag Bauen und Umwelt, Band 17, 218 Seiten, ISBN 978-3-939662-06-8

Inhaltsverzeichnis

Die nutzbare Feldkapazität (nFk) bei Wasserhaushalts- und Rekultivierungsschichten – ein neuer Materialkennwert in der DepV. Grundlagen, Anforderungen, Versuchstechnik, Bewertung

Dr. Th. Egloffstein, Dipl.-Geol. M. Schmiel, J. Kalsow, Dipl.-Geol. H. Kerkhecker, ICP Karlsruhe
Permeation mineralischer Oberflächenabdichtungen mit integrierter Wasserspeicherschicht
Dipl.-Ing. C. Borrmann, JENA-GEOS-Ingenieurbüro, Jena
Erosionsproblematiken beim Bau von Abdichtungs- und Rekultivierungsschichten
Dr.-Ing. U. Sehrbrock, Dipl.-Ing. K. Wichmann, Dipl.-Ing. M. Prahl, ICP Braunschweig
Auswirkungen des Klimawandels auf die Gestaltung von Deponieoberflächenabdichtungen und Rekultivierungsschichten
Dr. P. Hartmann, Dr. S. Gebhardt, I. Janßen, Dr. H. Fleige, Prof. Dr. R. Horn, Institut für Pflanzenernährung und Bodenkunde, Universität Kiel

Expertengespräch "Wasserhaushaltsschichten im Deponiebau" Nov. 2009 In Potsdam

Viele der fachlichen Fragestellungen zum Thema "Wasserhaushaltschichten im Deponiebau" waren Gegenstand eines Fachgesprächs (Expertengesprächs), das von folgenden Institutionen (HTWK Leipzig, LAU Sachsen-Anhalt, LUGV Brandenburg) am 25. November 2009 in Potsdam durchgeführt wurde.

Schriftliche Beiträge zu den Vortragsthemen sind im Internet als PDF verfügbar unter

http://www.leipziger-deponiefachtagungen.de > Publikationen

Um das Interesse an den Beiträgen zu wecken: hier das Inhaltsverzeichnis

Vorwort . Einführung in die Thematik

Impulsvorträge

Dr. Norbert Marquardt: Möglichkeiten und Grenzen von Wasserhaushaltsschichten als Alternative zu Abdichtungskomponenten in Oberflächenabdichtungen

Dr. Thomas Egloffstein, Sturm und Bräckelmann, H., ICP Ingenieurgesellschaft, Karlsruhe: Erfahrungen beim Bau von Wasserhaushalts-/Rekultivierungsschichten

Dr. Ulrich Stock, Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, Potsdam: Der Einsatz von Wasserhaushaltsschichten bei Genehmigungsverfahren

Themenschwerpunkt 1: Validität der Wasserhaushaltsbilanzierungen

Dipl.-Ing. Wolfgang Bräcker, Staatl. Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim, ZUS AGG: Statement

Dr. Volkmar Dunger (TU Bergakademie Freiberg): Modelle BOWAM und BOWALD - Beispiele für Modellkalibrierungen

Walter Lükewille, IUP Ingenieure GmbH: Abgleich von Simulationsergebnissen mit Felddaten

Themenschwerpunkt 2: Realisierbarkeit der Wasserhaushaltsschichten. Gültigkeit der Ansätze

Dr.-Ing. Peter Grubert, Dipl.-Ing. K. Beith: Erfahrungen aus der Eigen- und Fremdprüfung

Th. Heinkele, Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften e.V., 03238 Finsterwalde: Zeitliche Entwicklung der Sickerwasserraten rekultivierter Neulandböden - Beispiele aus dem Lausitzer Braunkohlenrevier

Dipl.-Ing. (FH) Eckhard Haubrich, Klinger und Partner GmbH, 70499 Stuttgart: Erfahrungsbericht aus einem Forschungsvorhaben mit Großlysimetern auf der Deponie Leonberg im Landkreis Böblingen (BW), mit dem Ziel einer Optimierung von Rekultivierungsschichten

Dr. Ulrich Maier-Harth, Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz, Mainz: 10 Jahre Erfahrung beim Bau von Wasserhaushaltsschichten

Dipl.-Ing. Lars Schmäh, ARCADIS Consult GmbH: Einfluss räumlicher und zeitlicher Variabilität von Klimadaten auf den Wasserhaushalt am Beispiel des Deponiestandortes Spremberg

Zusammenfassung (Karlsruher Vortrag):

Dr. Ulrich Stock: Fachliche Fragestellungen bei der Genehmigung von Wasserhaushaltsschichten an Stelle von Abdichtungskomponenten nach Anhang 1. Nr. 2.3 Deponieverordnung

Anhang:

Dipl.-Ing. Steffen Raabe, Märkische Entsorgungsanlagen- Betriebsgesellschaft mbH, Potsdam: Versuchsfelder:„Wasserhaushaltsschichten“ als Oberflächenabdichtungssysteme auf der Deponie Deetz

Egloffstein & Burkhardt (Hrsg.)

Abschluss und Rekultivierung von Deponien und Altlasten 2009 - 16. Juli 2009 - Inkrafttreten der neuen Deponieverordnung. Auswirkungen auf bestehende und zukünftige Deponien in Deutschland,

Oktober 2009, ICP Eigenverlag Bauen und Umwelt, Band 17, 218 Seiten, ISBN 978-3-939662-06-8

Inhaltsverzeichnis

Die nutzbare Feldkapazität (nFk) bei Wasserhaushalts- und Rekultivierungsschichten – ein neuer Materialkennwert in der DepV. Grundlagen, Anforderungen, Versuchstechnik, Bewertung

Dr. Th. Egloffstein, Dipl.-Geol. M. Schmiel, J. Kalsow, Dipl.-Geol. H. Kerkhecker, ICP Karlsruhe
Permeation mineralischer Oberflächenabdichtungen mit integrierter Wasserspeicherschicht
Dipl.-Ing. C. Borrmann, JENA-GEOS-Ingenieurbüro, Jena
Erosionsproblematiken beim Bau von Abdichtungs- und Rekultivierungsschichten
Dr.-Ing. U. Sehrbrock, Dipl.-Ing. K. Wichmann, Dipl.-Ing. M. Prahl, ICP Braunschweig
Auswirkungen des Klimawandels auf die Gestaltung von Deponieoberflächenabdichtungen und Rekultivierungsschichten
Dr. P. Hartmann, Dr. S. Gebhardt, I. Janßen, Dr. H. Fleige, Prof. Dr. R. Horn, Institut für Pflanzenernährung und Bodenkunde, Universität Kiel

Egloffstein & Burkhardt (Hrsg.)

Abschluss und Rekultivierung von Deponien und Altlasten 2008 - Sanierung, Nachsorge und Folgenutzung von Deponien. Die neue Verordnung zur Vereinfachung des Deponierechts - aktueller Stand der Diskussion und Umsetzung.

Karlsruhe, 2008, Bd. 15, 212 Seiten, ISBN 978-3-939662-04-4

Zu bestellen im Buchhandel oder bei: ICP Eigenverlag Bauen und Umwelt Eisenbahnstraße 36, D-76229 Karlsruhe Tel. +49 (0)721 94477-10 Fax. +49 (0)721 94477-70 eigenverlag@icp-ing.de

Inhaltsverzeichnis

Ronald Vogt, Frank Muchta, Bernd Wölfel

Vom Müll - zum Golfplatz

UmweltMagazin Oktober - November 2009

Auf der Suche nach einer neuen Nutzung der im Jahre 2002 in Budenheim geschlossenen Abfalldeponie geht die Stadt Mainz neue Wege. auf den auf 21 ha abgelagerten 8 Mio. m³ Müll entsteht nun nach Gestaltung und Abdichtung der Deponieoberfläche durch die Heilit Umwelttechnik ein 18-Loch Golfplatz. Zur Kontrolle der Kunststoffdichtungsbahn im Plateaubereich wurde auf 65.000 m² das Dichtungskontrollsystem Geologger® eingebaut.

Zum Thema Golfplatz Budenheim siehe auch

Dipl.-Ing. Daniel Kehrer

Deponieabschluss Budenheim mit Folgenutzung als Golfplatz

Vortrag beim 2. Progeo-Seminar, Potsdam, 22. Januar 2008 und 24. SKZ Fachtagung, Würzburg, 07. Februar 2008 (Veranstalter AK GWS)

Details (pdf, 551KB) eventuell bei www.wat.de

Egloffstein & Burkhardt (Hrsg.)

Abschluss und Rekultivierung von Deponien und Altlasten 2008 - Sanierung, Nachsorge und Folgenutzung von Deponien. Die neue Verordnung zur Vereinfachung des Deponierechts - aktueller Stand der Diskussion und Umsetzung.

Karlsruhe, 2008, Bd. 15, 212 Seiten, ISBN 978-3-939662-04-4

Zu bestellen im Buchhandel oder bei: ICP Eigenverlag Bauen und Umwelt Eisenbahnstraße 36, D-76229 Karlsruhe Tel. +49 (0)721 94477-10 Fax. +49 (0)721 94477-70 eigenverlag@icp-ing.de

Inhaltsverzeichnis

Ronald Vogt, Frank Muchta, Bernd Wölfel

Vom Müll - zum Golfplatz

UmweltMagazin Oktober - November 2009

Auf der Suche nach einer neuen Nutzung der im Jahre 2002 in Budenheim geschlossenen Abfalldeponie geht die Stadt Mainz neue Wege. auf den auf 21 ha abgelagerten 8 Mio. m³ Müll entsteht nun nach Gestaltung und Abdichtung der Deponieoberfläche durch die Heilit Umwelttechnik ein 18-Loch Golfplatz. Zur Kontrolle der Kunststoffdichtungsbahn im Plateaubereich wurde auf 65.000 m² das Dichtungskontrollsystem Geologger® eingebaut.

Zum Thema Golfplatz Budenheim siehe auch

Dipl.-Ing. Daniel Kehrer

Deponieabschluss Budenheim mit Folgenutzung als Golfplatz

Vortrag beim 2. Progeo-Seminar, Potsdam, 22. Januar 2008 und 24. SKZ Fachtagung, Würzburg, 07. Februar 2008 (Veranstalter AK GWS)

Details (pdf, 551KB) eventuell bei www.wat.de

2007

Egloffstein & Burkhardt (Hrsg.)

Abschluss und Rekultivierung von Deponien und Altlasten 2007 Die integrierte Deponieverordnung – Endgültige Abkehr von der Regel-Oberflächenabdichtung hin zur Systemwirksamkeit? Welche Anforderungen sind an die Wirksamkeit und Langzeitbeständigkeit von Oberflächenabdichtungen zu stellen?

Karlsruhe, 2007, 248 Seiten,  ISBN 978-3-939662-01-3. Band 13
ICP Eigenverlag Bauen und Umwelt Eisenbahnstraße 36, D-76229 Karlsruhe Tel. +49 (0)721 94477-10 Fax. +49 (0)721 94477-70 eigenverlag@icp-ing.de

Arnulf Grundler

Mythologie auf dem Müllberg

VKS-NEWS 118. Ausg. 7-8/2007

Seit sieben Jahren ist die Münchener Deponie im Ortsteil Fröttmaning vollständig als Naherholungsgebiet renaturiert. Eine Windkraftanlage ist in Betrieb. Seit einiger Zeit wurde das Gelände von der Münchener Malerin und Autorin Christiane Zöbeley in eine riesige öffentliche Freilichtgalerie verwandelt. [Anm.: Na also, es geht doch - wenn man den Leuten keine Angst einredet, und das ewige Abfalllager "Deponie" atraktiv nutzt.

2006

MELCHIOR, S. (2006)

Aktuelle Fragestellungen bei der Rekultivierung von Deponien, Altlasten und Bergbaufolgelandschaften.

Status-Workshop Kommission VI Deutsche Bodenkundliche Gesellschaft am 28./29.11.2006 in Müncheberg. Mitteilungen Deutsche Bodenkundliche Gesellschaft, Band 109

MELCHIOR, S. (2006)

Beobachtungen zum Einfluss von Rekultivierungs- und Entwässerungs­schicht auf den Wasserhaushalt und die Böschungsstabilität von Oberflächenabdichtungssystemen.

In: Kilchert, M. & Hegewald (Hrsg.): 2. Leipziger Deponiefachtagung. Deponieschließung, Sicherung und Nachsorge. Leipzig, 13 S.

STEINERT, B. & S. MELCHIOR (2006)

Qualitätssicherung, Erfolgskontrolle und Nachsorge von Oberflächenabdichtungen und Rekultivierungsmaßnahmen.

In: Kilchert, M. & Hegewald (Hrsg.): 2. Leipziger Deponiefachtagung. Deponieschließung, Sicherung und Nachsorge. Leipzig, 13 S.

R. RETTIG, S. RAABE, S. MELCHIOR& B. STEINERT, (2006)

Zwischenergebnisse der Versuchsfelder der MEAB zu alternativen Oberflächenabdichtungssystemen auf der Deponie Deetz.

In: Kilchert, M. & Hegewald (Hrsg.): 2. Leipziger Deponiefachtagung. Deponieschließung, Sicherung und Nachsorge. Leipzig, 19 S.

Zum Wasserhaushalt von Oberflächenabdichtungen / Oberflächenabdeckungen von Bergbauhalden ("alternative Oberflächenabdeckungen") findet man Fachliteraturhinweise und Veröffentlichungen zum Herunterladen eventuell unter http://home.arcor.de/hoepfner/
publications.html von Uwe Hoepfner. u. a.

Hoepfner, U. [2006]:

Das „Speicher- und Verdunstungskonzept“ alternativer Oberflächenabdeckungen: Messung und Simulation des Wasser- und Gashaushaltes und sein Einsatz bei der Sanierung der Wismut-Altlasten.

Dissertation, Fakultät für Geowissenschaften, Ruhr-Universität Bochum.

pdf (49 MB) zum Herunterladen verfügbar

Hoepfner, U. [2006]:

Interflow in Recultivation Layers – Simulation with HYDRUS_2D.

In: Schoenherr, J., Baumert, R. & Müller, M. (Hrsg.): Landfill Workshop Zittau - Liberec 2005. Dimensioning Landfill Surface Liner Systems Using Water Balance Models. Wissenschaftliche Berichte, Hochschule Zittau/Görlitz, Vol. 86, 33-40. 

pdf (0,6 MB)  zum Herunterladen verfügbar

2005

Praxiserfahrungen und Ergebnisse der Qualitätssicherung bei der Rekultivierung von Deponien.
Dr. habil. St. Melchior, melchior + wittpohl Ingges., Hamburg
Zeitgemäße Deponietechnik 2005 - Deponieverwertungsverordnung und Lösungsansätze bei der Deponiestilllegung . Forschungs- und Entwicklungsinstitut für Industrie- und Siedlungswasserwirtschaft, sowie Abfallwirtschaft e.V. in Stuttgart (FEI) Hrsg. Martin Kranert. Kommissionsverlag R. Oldenburg GmbH, München 2005. ISBN 3-486-63078-4

Stefan Melchior & Klaus Berger (Hrsg.)

Abfallverwertung bei der Rekultivierung von Deponien, Altlasten und Bergbaufolgelandschaften Grundwasserschutz - Abfallwirtschaft - Deponietechnik - Bodenschutz

Fachtagung am 31. März und 1. April 2005 in Hamburg Veranstalter: melchior + wittpohl Ingenieurgesellschaft & Institut für Bodenkunde, Fachbereich Geowissenschaften, Universität Hamburg in Abstimmung mit: Deutsche Gesellschaft für Geotechnik, AK 6.1 Geotechnik der Deponiebauwerke, UAG 7 Oberflächenabdichtungssysteme Deutsche Bodenkundliche Gesellschaft, Kommission VI Bodentechnologie, AG Abfälle, Altlasten und Bodenhygiene Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall, Fachausschüsse GB-6 und GB-7, AG Sickerwasser und Stofftransport Hamburg 2005. Vorwort und Inhaltsverzeichnis als pdf-Datei verfügbar (07/11/2009) http://www.geowiss.uni-hamburg.de/i-boden/

2004

Burmeier, Harald

Revitalisierung (Nutzung)stillgelegter Deponien
Bericht aus dem AK „Bodenschutz“ der 4. Nds. Regierungskommission
„Umweltmanagement und Kreislaufwirtschaft“
Nachsorge und Überwachung von Altlasten Arbeitshilfe

SAS – Suderburger Abfall Seminare 13./14.März 2003
Revitalisierung stillgelegter Deponien – Nachsorge und Überwachung von Altlasten. IFAAS Institut für Angewandte Abfallwirtschaft e.V.
Fachhochschule Nordostniedersachsen – Fortbildungsveranstaltung – 13. / 14. März 2003
Beitrag ist im Internet verfügbar unter
http://www.ifaas.de/aktuelles/beitraege/beitraege.html

Dr.-Ing . N. Markwardt, pedo tec GmbH, Berlin, Dr.-Ing. E. Reuter, iwb Ingenieurgesellschaft mbH, Braunschweig, Prof. M. Kilchert, HTWK Leipzig (FH), Fb Bauwesen-Geotechnik, K.-D. Hegewald, Landesamt f ür Umweltschutz Sachsen-Anhalt

Ausgeführte Oberflächenabdichtungen/Oberflächenabdeckungen in Sachsen-Anhalt; Aufgrabungsergebnisse und langjährige Wasserhaushaltsmessungen

Veröffentlichungen des LGA-Grundbauinstituts, Nürnberg Heft 82 15. Nürnberger Deponieseminar - 2004 - Abdichtung, Stilllegung und Nachsorge von Deponien; Deponiebau im Ausland. Hrsg.: Dr. U. Henken-Mellies (LGA Bautechnik GmbH, Grundbauinstitut und LGA TrainConsult GmbH). Eigenverlag LGA, Nürnberg, 2004, ISSN 1600-2503 - www.lga.de
Inhalt des Tagungsbandes

Dipl.-Ing. J. Schmid, Ingenieurbüro Ars Soli

Was leisten Wasserhaushaltsschichten? - Wie zuverlässig sind Prognosemodelle?

Veröffentlichungen des LGA-Grundbauinstituts, Nürnberg Heft 82 15. Nürnberger Deponieseminar - 2004 - Abdichtung, Stilllegung und Nachsorge von Deponien; Deponiebau im Ausland. Hrsg.: Dr. U. Henken-Mellies (LGA Bautechnik GmbH, Grundbauinstitut und LGA TrainConsult GmbH). Eigenverlag LGA, Nürnberg, 2004, ISSN 1600-2503 - www.lga.de
Inhalt des Tagungsbandes

2003

Wattendorf, Peter; Sokollek, Volker
Gestaltung und Entwicklung des Bewuchses auf Rekultivierungsschichten von Deponien und Altlasten
In; Bauhaus-Universität Weimar Schriftenreihe Geotechnik, Heft 10 Band 1,
Hrsg. Karl Josef Witt, Rolf Katzenbach "1. Symposium Umweltgeotechnik" Veranstalter: Deutsche Gesellschaft für Geotechnik e.V., Fachsektion Deponien und Altlasten. Weimar 2003 Seiten 171-183
ZUSAMMENFASSUNG: Der Bewuchs von Rekultivierungsschichten auf Deponien und Altlasten ist einer Vielzahl von Anforderungen unterworfen, die aus unterschiedlichen Zielsetzungen resultieren. Den optimalen Bewuchs für Deponien und Altlasten gibt es daher nicht, vielmehr muss er für den Einzelfall erarbeitet werden. Grünlandbestände bieten die Vorteile der Zugänglichkeit der gesamten Fläche und weitgehenden Sicherheit der Dichtung vor Wurzelschäden, sie verlangen jedoch permanenten Pflegeaufwand und weisen eher geringere Evapotranspirationswerte (ETa) auf. Ähnliches gilt für gebüschdominierte Bestände, bei allerdings höherer tatsächlicher ETa. Im Falle einer ungestörten Vegetationsentwicklung (Sukzession) etablieren sich mittel- bis langfriistig Waldbestände auf den Flächen. Wälder bieten die Vorteile der höchsten Evapotranspiration und des geringsten Pflegeaufwandes. Sollen diese Vorteile langfristig genutzt werden, so stellen Waldbestände allerdings höhere Anforderungen an die Substratqualität und den Aufbau der Rekultivierungsschicht.
Erfahrungen mit dem Oberflächenabdichtungssystem der Deponie Georgswerder (Hamburg) zeigen, dass sich bei geeignetem Boden und entsprechender Pflege schon nach wenigen Jahren stabile, hoch deckende Grünlandgesellschaften bilden, deren Evapotranspiration bei über 500 mm pro Jahr liegt. Grünland-Sukzessionsflächen entwickeln sich während einer fünf- bis sechsjährigen Beobachtungszeit je nach Standort sehr unterschiedlich. Hinsichtlich der jährlichen ETa- Werte unterscheiden sich die Sukzessionsflächen kaum von gemähtem Grünland, während ein Buschbestand ab etwa dem fünften Jahr eine signifkant höhere tatsächliche Verdunstung als Grünland aufweist (Großysimeter-Ergebnisse).

Wattendorf, Peter; Konold, Werner; Bönecke, Gerhard; Bieberstein, Andreas; Brauns, Josef; Reit, Holger, Ehrmann, Otto; Haubrich, Eckhard; Koser, Michael
Bau und Eigenschaften unverdichteter Rekultivierungsschichten
In; Bauhaus-Universität Weimar Schriftenreihe Geotechnik, Heft 10 Band 1,
Hrsg. Karl Josef Witt, Rolf Katzenbach "1. Symposium Umweltgeotechnik" Veranstalter: Deutsche Gesellschaft für Geotechnik e.V., Fachsektion Deponien und Altlasten. Weimar 2003
Zusammenfassung: Rekultivierungsschichten von Oberflächenabdichtungen dienen nicht nur der Wiedereingliederung von Deponiebauwerken in die umgebende Landschaft, sie sollen als "Wasserhaushaltsschichten" die Absickerung von Niederschlagswasser in das Entwässerungs- und Dichtungssystem minimieren. Hierzu sind spezielle Anforderungen an die Bodenqualität zu stellen, insbesondere ist eine niedrige Trockenraumdichichte erforderlich. Dies kann mit konventionellen Einbauverfahren nicht erreicht werden. In einem Großversuch auf der Deponie Leonberg wurde unter Praxisbedingungen ein Verfahren zum unverdichteten Einbau von Rekultivierungsschichten erprobt.
Mit dem verwendeten Verfahren Vor-Kopf-Einschieben mit anschließender Oberbodenlockerung ist ein weitgehend unverdichteter Einbau von Rekultivierungsschichten in der Praxis möglich. Der Einbau ist jedoch im Einzelfall von der Böschungsneigung und den substratbedingten Scherparametern abhängig. Eine Prüfung der Schereigenschaften der verfügbaren Substrate ist deshalb grundsätzlich notwendig.

Wattendorf, P.; Konold, W.; Ehrmann, O. (Hrsg.)
Gestaltung von Rekultivierungsschichten und Wurzelsperren
Culterre Band 32, 184 S., Freiburg

Bieberstein, A., Brauns, J.; Reith, H.
Standsicherheit und Setzungsverhalten unverdichtet geschütteter Rekultivierungsschichten von Oberflächenabdichtungssystemen.
Bautechnik 80 (6) 2003, S. 372-379

Erlaß des Finanzministeriums Mecklenburg-Vorpommern vom 26.04.2000 zum Thema:
Abzinsungszeiträume nach § 6 Abs. 1 Nr. 3a Buchstabe e Satz 2 EStG für Rückstellungen, die gem. § 5 Abs. 4b S.1 EStG zulässigerweise für Rekultivierung und Nachsorge beim Aufbau und Abschluss einer oberirdischen Deponie gebildet wurden
und Rundschreiben der Oberfinanzdirektion Rostock an die Finanzämter des Landes Mecklenburg-Vorpommern:
Betreff: Rückstellungen für Rekultivierung und Nachsorge bei Deponien – Anwendung des § 5 Abs. 4b EStG
Bezug: Erlass des Finanzministeriums Mecklenburg-Vorpommerns IV 310 – S 2175 – 8/99 vom 26.04.2000 – bekanntgegeben mit Verfügung S 2175 – St 237 vom 18.05.2000
als pdf-Dateien unter /recht/mv.htm

Egloffstein, Th.; Sturm, D.
Der locker geschüttete Einbau von Wasserhaushalts- / Rekultivierungsschichten - Standsicherheit, Setzungsverhalten, baupraktische Erfahrungen
In: Egloffstein / Burkhardt / Czurda (Hrsg.) "Abschluss und Rekultivierung von Deponien und Altlasten 2003, AbWi 128, ESV. mehr zur Quelle...

Henken-Mellies, Ulrich
Die Bedeutung der Rekultivierungsschicht für die Wirksamkeit von Deponie – Oberflächenabdichtungen
Henken-Mellies, U. (Hrsg.) Abdichtung, Stilllegung und Nachsorge von Deponien, Veröffentlichungen des LGA-Grundbauinstitus Nürnberg, Heft 81,
Eigenverlag LGA 2003, LGA Grundbauinstitut, 90431 Nürnberg, Tillystr. 2,
Inhaltsverzeichnis

Markwardt, Norbert; Henken-Mellies, W. U.; Sutoris M.

Messungen von Oberflächenabflüssen und weitergehende Bemessungsansätze zur Kostenoptimierung von Entwässerungsanlagen im Deponiebau.

In: Egloffstein / Burkhardt / Czurda (Hrsg.) "Abschluss und Rekultivierung von Deponien und Altlasten 2003, AbWi 128, ESV. mehr zur Quelle...

2002

Ramke, Hans-Günther; Gartung, Erwin; Heibrock Gunnar; Lükewille, Walter; Melchior, Stefan; Vielhaber, Beate; Bohne, Klaus; Maier-Harth, Ulrich; Witt, Karl-Josef (Herausgeber)
Austrocknungsverhalten mineralischer Abdichtungsschichten in Deponie-Oberflächenabdichtungssystemen
Tagungsband zum Status-Workshop
(siehe Bücher und Tagungsunterlagen 2002)
Sehr interessante und für die Praxis wichtige Erkenntnisse über die Austrockung tonmineralischer Abdichtungsschichten. Wichtige Empfehlungen und offene Fragen. Insbesondere wird auch der Einfluß der Rekultivierungsschicht und des Bewuchses betrachtet.

Burger, W.
Wald als Rekultivierungsziel am Beispiel des Altteils der Deponie Neuenburg - Ersatz für qualifizierte Dichtungssysteme? Können die Anforderungen der AbfAblV und der DepV eingehalten werden?
In: Abfallwirtschaft in Forschung und Praxis, Band 125 (2002) ESV
Hrsg. Egloffstein, Burkhardt, Czurda "Oberflächenabdichtung von Deponien und Altlasten 2002, Seiten 251-2256

Wattendorf, P.; Ehrmann, O.
Erprobung von Wurzelsperren zum Schutz von Drainageschichten und Abdichtungsschichten vor Durchwurzelung
In: Abfallwirtschaft in Forschung und Praxis, Band 125 (2002) ESV
Hrsg. Egloffstein, Burkhardt, Czurda "Oberflächenabdichtung von Deponien und Altlasten 2002, Seiten 257-272

Stalljahn, Egon und Wendt, Petra
Deponiebegrünungen als Erosionsschutz und Möglichkeit zur Reduzierung von Sickerwasser
Müll und Abfall 4/2002 Seite 187-192
Vorgestellt werden verschiedene Methoden der Ansaat, Düngung und Bodenverbesserung. Auf der Deponie Bardowick der GfA Lüneburg wurden u.a. auch das neuentwickelte Begrünungsverfahren (FRISOL-Verfahren) untersucht.

2001

Egloffstein, Thomas und Burkhardt, Gerd
Die Wasserhaushaltsschicht als "Ewigkeitskomponente" für alle "mineralischen" Oberflächenabdichtungen (Erdstoffdichtungen, Bentonitmatte, Kapillarsperre)?
Abfallwirtschaft in Forschung und Praxis AbWi Bd. 122
Inhaltsverzeichnis als pdf-Datei 80K

Bönecke, Gerhard
Verzicht auf Oberflächenabdichtungen durch forstliche Rekultivierung von Deponien - Deponiewald statt Oberflächenabdichtungen?
Abfallwirtschaft in Forschung und Praxis AbWi Bd. 122
Inhaltsverzeichnis als pdf-Datei 80K

Anonym
Forschungsarbeit Rekultivierung
VKS News 55. Ausg. 10/2001, S. 12
Berichtet wird über den Bau von und Versuchen an Testfeldern auf der Deponie Leonberg, BW, die von einer interdisziplinär zusammengesetzen Arbeitsgruppe im Rahmen eine Forschungsvorhabens durchgeführt werden. Fragen zur Deponietechnik können an UW Umweltwirtschaft GmbH gerichtet werden, Fragen zur Vegetationskunde an das Institut für Landespflege der Universität Freiburg, Herrn Wattendorf

Egloffstein, Thomas und Burkhardt, Gerd
Welche Dichtungs-/Rekultivierungssysteme sind an welchen Standorten anwendbar?
Müll und Abfall 33. Jg (2001)Heft 6, Seiten 336-345
Diskutiert werden nicht tasikonforme Möglichkeiten von Oberflächenabdeckungssystemen / -abdichtungssystemen. Vorschläge für Faktoren zur Auswahl von Oberflächenabdichtungen werden gemacht. Zahlreiche Literturangaben.

Maier-Harth, Ulrich (Hrsg.)
Oberflächenabdichtung und Rekultivierung von Deponien
4. Deponieseminar des Geologischen Landesamtes Rheinland-Pfalz am 28. März 2001 in Mainz (Tagungsband)
Bezugsquelle: Geologisches Landsamt Rheinland-Pfalz, Kontakt Frau Haus Tel.:(06131)9254-112, Fax: (06131)9254-124
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis als pdf-Datei

WATTENDORF, P. , 2001:
Anforderungen an die Bepflanzung von Deponien aus deponietechnischer, forstwirtschaftlicher und landespflegerischer Sicht - eine Gratwanderung zwischen landespflegerischen Zielen und der langfristigen Sicherung des Deponiebauwerks,
Vortrag beim 4. Deponieseminar des Geologischen Landesamtes Rheinland-Pfalz
(Volltext als pdf-Datei, 100kb)

Märtner, Bernd und Zeuner, Bertram

Standortspezifisch optimierte Oberflächenabdichtung unter Einbeziehung der Waserhaushaltsberechnung

WLB Wasser, Luft und Boden 1-2/2001 Seiten 58 - 61

Bei der funktionalen und auch wirtschaftlichen Angemessenheit der aufzubringenden Oberflächenabdichtung spielt die Berechnung des Wasserhaushalts eine entscheidende Rolle. Ein einfaches Wasserhaushaltsmodell auf Excel-Basis, das mit zwei anderen Simulationsmodellen abgeglichen wurde, erlaubt die Abschätzung der Größenordnung des Wasserhaushalts bei Deponien und Altlasten. ... meinen Märtner und Zeuner. Lesen Sie selbst.

Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt

Wasserhaushalt der Oberflächenabdichtungssysteme von Deponien und Altlasten - Anwendung der Wasserhaushaltsmodelle HELP und BOWAHALD zur Gestaltung der Rekultivierungsschicht

Informationsveranstaltung am 26. April 2001 im Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt, Fachinformation Nr. 3/2001 Ansprechpartner Dipl.-Ing. Klaus Hegewald

Inhaltsverzeichnis

Berger, Klaus

Dimensionierung und Optimierung von Rekultivierungsschichten mit dem HELP-Modell zur Minimierung des Sickerwasseranfalls

In: Tagungsunterlagen zu: Bayerische Abfall- und Deponietage 2001
KUMAS, Mai 2001

online verfügbar als pdf-Datei unter http://www.geowiss.uni-hamburg.de/i-boden/fsimhelp.htm (Übersicht über Informationen zum HELP-Modell)
oder auch direkt http://www.geowiss.uni-hamburg.de/i-boden/dimreku.pdf
Der Beitrag ist allgemein interessant / wichtig, zum einen wegen der darin vorgestellten Vorgehensweise der Simulation von Rekultivierungsschichten, zum anderen wegen der Schlußfolgerungen, wo sich die Investitionen in Rekultivierungsschichten und Vegetation lohnen bzw. notwendig sind und wo das Geld besser für andere Komponenten des Oberflächenabdichtungssystems ausgegeben werden sollte

Markwardt, Norbert

Gestaltung von Oberflächenabdichtungssystemen unter Verwendung des HELP-Modells

in: SKZ 17. Fachtagung "Die sichere Deponie" Sicherung von Deponien und Altlasten mit Kunststoffen SKZ Süddeutsches Kunststoffzentrum Würzburg, 2001; Wiss. Leitung Dr.-Ing. F. W. Knipschild

Inhaltsverzeichnis als htm-Datei und als pdf-Datei

2000

Deutsche Gesellschaft für Geotechnik (DGGT)
GDA Empfehlung E 2-32 Gestaltung des Bewuchses auf Abfalldeponien (Entwurf)
Bautechnik 2000 Heft 9
online http://www.gdaonline.de
mit zahlreichen Literaturhinweisen

Deutsche Gesellschaft für Geotechnik (DGGT)
GDA Empfehlung E 2-31 Rekultivierungsschichten (Entwurf)
Bautechnik 2000 Heft 9
online http://www.gdaonline.de
mit zahlreichen Literaturhinweisen

Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA)
Rekultivierung (Arbeitspapier)
Eingeführt durch Erlasse der Länder. Z.B. mit Erlaß des Landes Baden-Württemberg an die Regierungspräsidien von 12.05.2000
als pdf-Datei verfügbar

Bothmann, Peter
Bedeutung der Rekultivierungsschicht für die langfristige Sicherheit von Deponien
In: Wasserhaushalt der Oberflächenabdichtungssysteme von Deponien und Altlasten. Hamburger Bodenkundliche Arbeiten Bd. 47 (2000) 
ISSN: 0724-6382  siehe auch 
verfügbar als pdf-Datei 38K

Melchior, Stefan
Materialwahl, Schichtaufbau und Dimensionierung der Rekultivierungsschicht
In: Wasserhaushalt der Oberflächenabdichtungssysteme von Deponien und Altlasten. Hamburger Bodenkundliche Arbeiten Bd. 47 (2000) 
ISSN: 0724-6382  siehe auch     

Nienhaus, Ulrike 
Anforderungen an Entwurf und Gestaltung von Rekultivierungsschichten
In: Wasserhaushalt der Oberflächenabdichtungssysteme von Deponien und Altlasten. Hamburger Bodenkundliche Arbeiten Bd. 47 (2000) 
ISSN: 0724-6382  siehe auch              

Schneider, Harald
Herstellung der Rekultivierungsschicht
In: Wasserhaushalt der Oberflächenabdichtungssysteme von Deponien und Altlasten. Hamburger Bodenkundliche Arbeiten Bd. 47 (2000) 
ISSN: 0724-6382  siehe auch            

Wattendorf, Peter
Gestaltung und Entwicklung von standortgerechtem Bewuchs auf der Rekultivierungsschicht
In: Wasserhaushalt der Oberflächenabdichtungssysteme von Deponien und Altlasten. Hamburger Bodenkundliche Arbeiten Bd. 47 (2000) 
ISSN: 0724-6382  siehe auch 

Berger, Klaus; Ramke, Hans-Günter; Stief, Klaus

Tagung "Wasserhaushalt der Oberflächenabdichtungssysteme von Deponien und Altlasten"

TerraTech 6/2000 Seiten 16-17

Informationen über den Tagungsband

Markwardt, N.

HELP-Modell Leserbrief zum Beitrag Dr. Berger in Heft 2/2000

Müll und Abfall (2000) Heft 11, S. 675-666

Berger, K.

Erwiderung zur Stellungnahme von Herrn Dr. Markwardt

Müll und Abfall (2000) Heft 11

Märtner, B. und Zeuner, B.

Standortspezifisch optimierte Oberflächenabdichtung von Deponien und Altablagerungen unter Einbeziehung der Wasserhaushaltsberechung

XI. Sächsisches Altlastenkolloquium 09. und 10. Nov. 2000

Manuskript zum XI. Sächsisches Altlastenkolloquium 09. und 10. Nov. 2000

Ramke, H.-G.; Berger, Klaus; Stief, Klaus (Hrsg.)

Wasserhaushalt der Oberflächenabdichtungssysteme von Deponien und Altlasten - Anwendung des HELP-Modells und Gestaltung der Rekultivierungsschicht

Hamburger Bodenkundliche Arbeiten, Band 47, 2000

Inhalt

Berger, Klaus

Wasserhaushalt von Inertstoffdeponien

Entsorgungspraxis 2000 Bd. 18 (7/8), S. 27-31

Auf der Basis von Wasserhaushaltsberechnungen mit HELP 3.07 D kommt der Autor zu der Feststellung, daß die mineralische Dichtungsschicht des Regeloberflaechenabdichtungssystems der TA Siedlungsabfall fuer Deponieklasse I ist austrocknungsgefaehrdet ist und daher ihre hydraulische Wirksamkeit weitgehend verlieren kann.

Dunger, V. und Dornbusch, L.

Bestimmung von Restdurchsickerungsraten von Altablagerungen als Zielgröße der Altlastensanierung durch Wasserhaushaltsmodelle

Müll und Abfall (2000), Heft 7, Seite 431-437

Die Wasserhaushaltsberechnungen wurden mit dem Wasserhaushaltsmodell BOWAHALD durchgeführt.

Berger, K. 2000

Möglichkeiten und Grenzen der Anwendung des HELP-Modells

Müll und Abfall (32. Jg.) 2000, Heft 2, Seite 65-76

Fachinformation 3/2001 Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt

Inhaltsverzeichnis

Prof. Dr. Franz Ruppert, Braunschweig
Wasserhaushaltsmodellierungen mit dem Programmsystem HELP

Dipl.-Ing. Joachim Schulte, Ilsede
Das Wasserhaushaltsmodell BOWAHALD

Dr.-Ing. Norbert Markwardt, Berlin
Der Einfluss von Rekultivierungsschichten auf den Wasserhaushalt von Oberflächenabdichtungssystemen von Deponien und Altlasten an niederschlagsarmen Standorten

Dipl.-Ing. Eckardt Haubrich, Stuttgart
Bericht zum Forschungsvorhaben "Rekultivierung von Deponien mit Oberflächenabdichtungssystemen - Bau von Testfeldern

Dr.-Ing. Joachim Weiß, Mühltal
Überprüfung der Dauerbeständigkeit einer mineralischen Dichtung mit Hilfe des HELP-Modells an einer 12 ha großen Deponie

Dipl.-Ing Andreas Najmann, Wittenberg
Vergleich von Oberflächenabdichtungssystemen mittels Wasserhaushaltsbetrachtungen am Beispiel der Deponie Zerbst

Dipl.-Ing Joachim Schulte, Ilsede
Nutzen und Grenzen von Wasserhaushaltsmodellen

Dipl.-Ing. Andre Volkmar, Magdeburg
Betrachtungen zur Wirksamkeit von Oberflächenabdeckungen aus der Sicht der Fachbehörde - Vorgehensweise bei der Bewertung einer geplanten vorläufigen Deponieabdeckung unter Verwendung des HELP-Modells

externe LINKS Universität Hamburg / Institut für Bodenkunde / HELP-Modell

Wasserhaushalt der Oberflächenabdichtungssysteme von Deponien und Altlasten - Anwendung des HELP-Modells und Gestaltung der Rekultivierungsschicht -

Tagung am 8. September 2000 in Hamburg

veranstaltet von:

Arbeitsgruppe 7 - Oberflächenabdichtungssysteme des Arbeitskreises 6.1 - Geotechnik der Deponien der Deutschen Gesellschaft für Geotechnik - DGGT

und Institut für Bodenkunde der Universität Hamburg

Wissenschaftliche Leitung:

Prof. Dr.-Ing. H.-G. Ramke, Universität Paderborn, Fachhochschulabteilung Höxter
Dr. K. Berger, Institut für Bodenkunde, Universität Hamburg
Wissenschaftlicher Direktor a.D. Dipl.-Ing. K. Stief, Berlin

Übersicht

Tagungsbericht

Am 8. September 2000 fand im Geomatikum der Universität Hamburg die Tagung "Wasserhaushalt der Oberflächenabdichtungssysteme von Deponien und Altlasten - Anwendung des HELP-Modells und Gestaltung der Rekultivierungsschicht" statt. Die Tagung wurde von der Arbeitsgruppe 7 - Oberflächenabdichtungssysteme - des AK 6.1 der Deutschen Gesellschaft für Geotechnik und dem Institut für Bodenkunde veranstaltet.

Die Arbeitsgruppe 7 hat die drei GDA-Empfehlungen E 2-30 (Modellierung des Wasserhaushalts der Oberflächenabdichtungssysteme von Deponien), Bautechnik, 1998, Heft 9, E 2-31 (Rekultivierungsschichten) und E 2-32 (Gestaltung des Bewuchses auf Abfalldeponien), beide Bautechnik, 2000, Heft 9, verfaßt. Ziel der Tagung war es, die Kenntnisse und Erfahrungen, die die Mitglieder der Arbeitsgruppe in die Erarbeitung der GDA-Empfehlungen eingebracht haben, zu dokumentieren und die Empfehlungen in einer breiten Fachöffentlichkeit zur Diskussion zu stellen. Rund 140 Teilnehmer vorwiegend aus Ingenieurbüros, Wirtschaftsunternehmen der Deponietechnik, von Deponiebetreibern sowie aus Behörden und Universitäten waren hierzu erschienen.

Im einleitenden Vortrag zeigte Frau Dr. Nienhaus vom Landesumweltamt Nordrhein-Westfalen den rechtlichen Kontext auf, in dem der Entwurf und die Gestaltung von Rekultivierungsschichten stehen. Die allgemein gehaltenen Vorgaben der TA Abfall und TA Siedlungsabfall haben durch Zulassungen des DIBt und Empfehlungen wissenschaftlich-technischer Vereinigungen eine Konkretisierung erfahren. Darüber hinaus müssen Rekultivierungsschichten standortspezifisch dimensioniert werden.

Der erste Block der Tagung beschäftigte sich mit der Anwendung des HELP-Modells. Er wurde eröffnet von Herrn Dr. Berger vom Institut für Bodenkunde der Universität Hamburg, dem Autor der in der grün-weißen Reihe des Umweltbundesamtes erschienenen Validierungsstudie zur Anwendung des HELP-Modells in Deutschland und der deutschen HELP-Version. Nach einer kurzen Vorstellung des HELP-Modells gab Herr Dr. Berger einen Ausblick auf die weiterentwickelte HELP-Version 3.XX-D, deren Fertigstellung für Ende 2000 geplant ist. In dieser Version werden eine Reihe von Fehlern der bisherigen Versionen behoben und einige Prozeßmodelle verbessert sein. Herr Dr. Berger stellte erste Simulationsergebnisse der neuen Version vor und verglich diese mit Ergebnissen der derzeit aktuellen HELP-Version 3.07 D.

Herr Lükewille vom Ingenieurbüro IUP, Braunschweig, berichtete über seine zehnjährigen Erfahrungen mit der Anwendung von HELP aus der Praxis eines Ingenieurbüros. Er demonstrierte an Hand von Berechnungsbeispielen die sachgerechte Auswahl von Klimadaten und die Überprüfung der angesetzten bodenkundlichen Parameter.

Vier weitere Vorträge beschäftigten sich mit der Anwendung des HELP-Modells für spezielle Fragestellungen, die einzelne Wasserflüsse oder Schichten von Oberflächenabdichtungssystemen betreffen. Herr Prof. Ramke von der Universität Paderborn, Fachhochschulabteilung Höxter zeigte die Anwendung des HELP-Modells bei der Dimensionierung von Einrichtungen zur Oberflächenwasserfassung und der Entwässerungsschicht auf. Für beide Aufgaben kann das HELP-Modell zur Langzeit-Simulation des Bodenwasserhaushaltes der Rekultivierungsschicht verwendet werden, um die bemessungsrelevanten Zustände (Bodenfeuchte bzw. Dränspende) zu ermitteln. Daran anschließend werden Modelle zur Kurzzeit-Simulation des Oberflächenabflusses (N/A-Modelle) bzw. des Dränabflusses in der Entwässerungsschicht eingesetzt.

Herr Dr.-Ing. von der Hude, Bilfinger + Berger, Frankfurt erläuterte in Analogie zu diesem Vorgehen die Anwendung des HELP-Modells bei der Dimensionierung von Kapillarsperren. Mit dem HELP-Modell kann die hydraulische Belastung der Kapillarsperre - die Zusickerung aus der Rekultivierungsschicht - für verschiedene Varianten simuliert und verglichen werden. In Abhängigkeit von den verfügbaren Materialien gilt es dann, die Leistungsfähigkeit der Kapillarsperre zu bestimmen und die Anforderungen an die Leistungsfähigkeit sowie die Kosten des Gesamtsystems zu optimieren.

Herr Dr.-Ing. Heibrock, ETN, Hungen stellte ein Konzept zur Anwendung des HELP-Modells bei dem Entwurf mineralischer Oberflächen-abdich-tungs-systeme vor. Zur Beurteilung der Langzeitwirksamkeit mineralischer Abdichtungen werden in einem ersten Schritt die Bodenfeuchten der Rekultivierungsschicht und Dränspenden mit dem HELP-Modell ermittelt, wobei in Hinblick auf die Austrocknung der schrumpfungsempfindlichen Abdichtungen besonders die Perioden mit niedrigen Wassergehalten und fehlender Zusickerung von Bedeutung sind. Die daran anschließende Bewertung des Risikos der Rißbildung kann durch Berechnungen mit dem Modell SUMMIT vorgenommen werden.

Herr Dr.-Ing. Markwardt, pedo tec, Berlin, befaßte sich mit der Modellierung des Durchlässigkeitsverhaltens von Bentonitmatten unter Berücksichtigung von Austrocknung und Wiedervernässung am Beispiel eines niederschlagsreichen Standortes. Auch hier wird das HELP-Modell zur Berechnung des Bodenwasserhaushaltes in der Rekultivierungsschicht eingesetzt. Die Veränderung der Durchlässigkeitseigenschaften von Bentonitmatten (Anstieg der Durchlässigkeit nach Trockenperioden, Rückgang der Durchlässigkeit nach Wiedervernässung) wurde von Herrn Dr. Markwardt in das HELP-Modell implementiert. Hierdurch wird die Abschätzung der hydraulischen Wirksamkeit von Bentonitmatten möglich.

Der Nachmittagsblock der Tagung war vor allem der Gestaltung der Rekultivierungsschicht und des Bewuchses gewidmet. Einleitend arbeitete Herr Bothmann von der Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg die große Bedeutung der Rekultivierungsschicht und des Bewuchses als langfristige Sicherungselemente heraus. Herr Bothmann betonte die Notwendigkeit, dezidierte Anforderungen an den Aufbau der Rekultivierungsschicht und ihre Bepflanzung zu stellen, bei denen die standortspezifische, langfristig zu erwartende Vegetationsentwicklung zu berücksichtigen ist.

Ausgehend von den Aufgaben der Rekultivierungsschicht stellte Herr Dr. habil. Melchior vom Ingenieurbüro IGB, Hamburg (jetzt melchior + wittpohl Ingenieurgesellschaft, Hamburg), die hydrologischen, boden- und vegetationskundlichen Grundlagen für die Materialwahl, den Schichtaufbau und die Dimensionierung der Rekultivierungsschicht dar. Er erläuterte die standort- und projektspezifische Dimensionierung der Schicht gesondert für den Einsatz der Rekultivierungsschicht nach der TA Siedlungsabfall, als Wasserhaushaltsschicht sowie über schrumpfungsempfindlichen Abdichtungen und Kapillarsperren und gab ergänzende Hinweise zur Einbautechnik, Eignungsprüfung und Qualitätsüberwachung.

Herr Schneider vom Institut für Maschinenwesen im Baubetrieb an der Universität Karlsruhe vertiefte die Aspekte zum Einbau der Rekultivierungsschicht. Er zeigte auf, welche Einbauverfahren, Einbaugeräte und Ausführungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, um auch unter schwierigen Bedingungen, wie z.B. bei steilen Böschungen, die Rekultivierungsschicht anforderungsgerecht herstellen zu können.

Herr Wattendorf vom Institut für Landespflege der Universität Freiburg gab detaillierte Hinweise für die Gestaltung und die Entwicklung von standortgerechtem Bewuchs auf Rekultivierungsschichten. Ausgehend von der Entwicklung eines Leitbildes für die Bewuchsauswahl erläuterte er Maßnahmen im Rahmen der Erstbegrünung, der Ansaat, der Gehölzpflanzung und der Pflege der Vegetationsbestände.

Während die Vorträge der beiden thematischen Blöcke vor allem die Planung und die Herstellung von Oberflächenabdichtungssystemen betrafen, beschäftigte sich Herr Dr. Sokollek von der Umweltbehörde Hamburg im abschließenden Vortrag mit der langjährigen Funktionskontrolle im Rahmen der Nachsorge des Oberflächenabdichtungssystems der Deponie Hamburg-Georgswerder. Die über zehn Jahre ermittelten Wasserbilanzen zeigen, daß die Oberflächenabdichtung nach wie vor ihre Funktion erfüllt, bei hoher Vegetationsverdunstung und minimaler Durch-sickerung der Kombinationsdichtung. Das Abflußgeschehen ist im wesentlichen in die Flächendränage unter der Rekultivierungsschicht verlagert, während der Oberflächenabfluß entgegen früherer Prognosen relativ gering bleibt. Herr Dr. Sokollek zeigte, daß ein relativ anspruchsvolles hydrologisches Monitoringprogramm im Rahmen der Nachsorge einer gesicherten Altlast langfristig durchführbar ist.

Der sehr knappe Zeitplan der Tagung wurde trotz der straffen Leitung durch die Herren Stief, Melchior und Ramke vor allem aufgrund ausgiebiger und zum Teil kontroverser Diskussionen um etwa eine dreiviertel Stunde überzogen. Daß dennoch fast alle Teilnehmer bis zum Ende blieben, verdeutlicht das große Interesse an den behandelten Themen.

Tagungsband

Die Beiträge der Referenten und die von der Arbeitsgruppe 7 verfaßten GDA-Empfehlungen sind im Tagungsband veröffentlicht, der in der Schriftenreihe des Instituts für Bodenkunde erschienen ist (Ramke, H.-G., Berger, K., Stief, K. (Hrsg.): Wasserhaushalt der Oberflächenabdichtungssysteme von Deponien und Altlasten. Hamburger Bodenkundliche Arbeiten 47, 2000, Inhaltsverzeichnis als PDF-Datei (fragen Sie Dr. Berger). Der Tagungsband kann über den Buchhandel (ISSN 0724-6382) oder zum Preis von DM 30,- (inklusive Versand im Inland, Auslandspreis auf Anfrage) gegen Rechnung direkt bei der Schriftleitung auch bestellt werden:

Redaktion HBA c/o Institut für Bodenkunde
Allende-Platz 2, 20146 Hamburg
Fax: 040 / 42838 - 2024

Klaus Berger, Hans-Günter Ramke, Klaus Stief

1998

Melchior, Stefan
Ansätze zur Gestaltung von Rekultivierungsschichten in Abdecksystemen von Deponien und Altlasten
In: Stief, K. und Engelmann, B. (Hrsg.) Geforderte Maßnahmen bei der Stillegung von Deponien. Abfallwirtschaft in Forschung und Praxis, Band 107, Erich Schmidt Verlag, Berlin
online als pdf-Datei 60K (ohne Abbildungen)

1997

Ministerium für Umwelt und Verkehr des Landes Baden-Württemberg
Forstwirtschaftliche Rekultivierung von Deponien mit
TA-Siedlungsabfall-konformer Oberflächenabdichtung

Handbuch Abfall, Band 13, Herausgeber LfU Baden-Württemberg, Karlsruhe
Forschungsbericht gefördert von Ministerium für Umwelt und Verkehr des Landes Baden-Württemberg
Ergebnisse: Standsicherheitsbetrachtungen, Rekultivierungsvorgaben

Brauns, J. et.al
Rekultivierung für die forstliche Nutzung bei Deponien mit Regelabdichtungen
Forschungsvorhaben im Auftrag des Umweltministeriums Baden-Württemberg. Dezember 1996. Kurzfassung vielleicht zu beziehen über LfU Baden-Württemberg, Karlsruhe

1969   

Zentralstelle für Abfallbeseitigung (ZfA)
Merkblatt 3 Die geordnete Ablagerung (Deponie) fester und schlammiger Abfälle aus Siedlung und Industrie

Anlage 2
Nutzung, Gestaltung und Bepflanzung von Deponien
Inhalt
1. Nutzung abgeschlossener Deponien
2. Gestaltung von Deponien
3. Bepflanzung von Deponien.

Bundesgesundheitsblatt 12. Jahrg., 1969, Nr. 22, S. 362-370
online verfügbar hier

 

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