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02-Sep-2008

Fachliteratur

Besondere Abfälle

Klärschlämme, MVA-Schlacke, Krankenhausabfälle, Asbest

Klärschlämme | MVA - Schlacke | Krankenhausabfälle | Asbest

siehe auch Deponie > besondere Abfälle

2008

Rudnik u.a.

Erprobung eines innovativen Konzeptes zur Deponierung von asbesthaltigen Abfällen in einer ehemaligen Asbestmine in Nordgriechenland

Müll und Abfall 2008 Heft 8

2007

Staatlichen Gewerbeaufsichtsamtes Hildesheim, Zentrale Unterstützungsstelle Abfallwirtschaft, Gentechnik und Gerätesicherheit (ZUS AGG)

Empfehlungen zur Entsorgung von Baggergut auf Deponien

in der Reihe AbfallwirtschaftsFakten als pdf.Datei
http://www.gewerbeaufsicht.niedersachsen.de/master/C7280045_N7740129_L20_D0_I1717444.html

Umweltministerium Baden-Württemberg

Risiken und Auflagen der Entsorgung asbesthaltiger Abfälle in den Rheinauen in der Gemeinde Hockenheim

Müll und Abfall 2007 Heft 1 Thema Abfall in den Parlamenten

Das Umweltministerium beantwortet auf Drucksache 14/398 (5.10.2006) eine kleine Anfrage nach den rechtlichen und technischen Voraussetzungen für die Entsorgung asbesthaltiger Abfälle.

Der Drucksache kann man entnehmen, daß es sich um Probleme mit der Lagerung im Bereich einer thermischen Behandlungsanlage (Tunnelofen) für Asbestabfälle handelt.

Die Drucksache findet man unter: http://www3.landtag-bw.de/WP14/Drucksachen/0000/14_0398_D.PDF

2006

Mineralische Abfälle zur Verwertung

Das BMU hat zum 13./14. Februar 2006 zum Workshop zu den Anforderungen an die ordnungsgemäße und schadlose Verwertung mineralischer Abfälle eingeladen.

Im Internet stellt das BMU fest: Der Workshop "Anforderungen an die ordnungsgemäße und schadlose Verwertung Mineralische Abfälle" am 13. und 14. Februar 2006 im Bundesumweltministerium in Bonn war ein großer Erfolg und es wurden wesentliche Fortschritte erzielt.

Vorträge sind im Internet verfügbar: http://www.bmu.de/ > abfallwirtschaft/downloads/doc/36780.php
Was Sie dort erwartet finden Sie auch bei DeponieOnline LandfillOnline hier!!!

Zusammengefaßt finden Sie Vorträge / Beiträge zu folgenden Themen:

Vorträge

Begrüßung und Eröffnungsrede, Dr. Helge Wendenburg

Ergebnisse aus dem UFOPLAN-Vorhaben"Aufkommen, Verbleib und Qualität mineralischer Abfälle", Günter Dehoust

Methoden und Ansätze zur Regelung der Verwertung mineralischer Abfälle, Prof. Dr. Christian Niemann-Delius

Die LAGA-Eckpunkte für eine Verordnung über die Verwertung von mineralischen Abfällen, Dr. Heinz-Ulrich Bertram

Anmerkungen zum Eckpunktepapier aus der Sicht der betroffenen Industrie, Dr. Jörg Demmich

Anmerkungen zum Eckpunktepapier aus der Sicht des Boden- und Grundwasserschutzes, Dr. Claus Bannick und Martin Böhme

Verwendung mineralischer Abfälle bei Verfüllungsmaßnahmen, Kurt Bartke
Regelungen in den Niederlanden zur Verwertung mineralischer Abfälle, Dr. Hans A. van der Sloot

Regelungen in Österreich zur Verwertung mineralischer Abfälle, Franz Mochty

Entwicklungen in der europäischen Bauproduktennormung, Dr. Utz Draeger

Konsequenzen aus dem Tongrubenurteil, Harald Notter

Vollzug in den Ländern - Kurzstatements von Vertretern der Landesumweltministerien

Otto Bischlager, Umweltministerium Bayern

Peter Dihlmann, Umweltministerium Baden-Württemberg

Wigbert Kreutzberg, Umweltministerium Brandenburg

Dr. Christel Wies, Umweltministerium Nordrhein-Westfalen

Dr. Ebert Kietz, Umweltministerium Sachsen

Dr. Hans-Dietrich Zerbe, Landesamt Natur und Umwelt Schleswig-Holstein

Ralf-Helge Theis, Umweltministerium Saarland

Eigenschaften ausgewählter mineralischer Abfälle - Stand der Aufbereitungstechnik und Untersuchungsverfahren

MVA-Schlacken, Dr. Heiner Zwahr

Kraftwerksaschen und -stäube, Karl-Heinz Puch

RC-Baustoffe, Ingo Schulz, Dr. Klaus Mesters

Eisenhüttenschlacken, Gerhard Endemann

Fortschrittliche RC-Verfahren, Stephan Heberger

Ergebnisse aus dem BMBF-Vorhaben "Sickerwasserprognose", Prof. Dr. Siegfried H. Eberle

Ende der Abfalleigenschaft ausgewählter mineralischer Abfälle

Schlacken aus der Eisen- und Stahlherstellung, Dr. Holger Jacobj

Energiewirtschaftliche Nebenprodukte, Dr. Ulrich Klein

Änderung der Abfallrahmen-Richtlinie, Paul Speight

Resümee / Schlusswort, Rüdiger Wagner

2005

Cedric C. Meyer

Versicherungsschutz von Asbestabfällen

Zertifikat Entsorgungsfachbetrieb - Verlust für den Umgang mit Asbestabfällen aufgrund Änderung von Versicherungsbedingungen?

in: BR Baustoff Recycling + Deponietechnik Heft 6/2005

Aus der Zusammenfassung: Ausreichender Versicherungsschutz ist Voraussetzung für die Erlangung des Zertifikats eines Entsorgungsfachbetriebes. Die wenig bestimmten gesetlichen Vorfgaben geraten ins Blickfeld, weil der Umgang mit asbesthaltigen Abfällen aufgrund der Veränderung allgemeiner Haftpflichbedingungen nicht mehr versicherbar ist. Insofern ist eine Klärung mit der Versicherung dringend anzuraten.

J. Hahn

Situation der Klärschlammentsorgung 2005

In: Bio- und Restabfallbehandlung IX biologisch - mechanisch - thermisch. Hrsg. K. Wiemer, M. Kern. Witzenhausen 2005 (Witzenhausen-Institut. Neues aus Forschung und Praxis) ISBN 3-928673-45-9. Seiten 457 - 492

Hahn argumentiert ausführlich und vehemnt gegen die landwirtschaftliche Klärschlammverwertung

A. K. Melsa

Klärschlammentsorgung aus der Sicht eines Wasserverbandes

In: Bio- und Restabfallbehandlung IX biologisch - mechanisch - thermisch. Hrsg. K. Wiemer, M. Kern. Witzenhausen 2005 (Witzenhausen-Institut. Neues aus Forschung und Praxis) ISBN 3-928673-45-9. Seiten 115 - 125

Melsa argumentiert für die landwirtschaftliche Klärschlammverwertung auf der Basis der gesetzlichen Anforderungen. Er sieht aber gleichzeitig die Entsorgungssicherheit wegen der Unsicherheit, wie die künftigen gesetzlichen Anforderungen sein werden. Der Niersverband hat für einen Großteil seiner Klärschlämme durch frühzeitige Planungen und den Abschluß langfristiger Verträge mit mehr als einem Unternehmen, die eine thermische Klärschlammverwertung durchführen, ein hohes Maß an Entsorgungssicherheit für die Zukunft erreicht.

Heiner Zwahr

MV-Schlacke - mehr als nur ein ungeliebter Partner

Müll und Abfall Heft 3/2005 Seiten 114 - 122

Für MVA-Schlacke werden höherwertige Einsatzmöglichkeiten gesucht. Es wird daher z. Zt. untersucht, ob beider Aufbereitung der Schlacke nicht nur Eisen- und NE-Metallschrott sondern auch Glas in nennenswertem Umfang (etwa 3% der Abfallmenge) zurückgewonnen werden kann. Die restliche mineralische Fraktion (größer 0,5 mm) könnte im Straßenbau im Asphalt Splitt aus Steinbrüchen ersetzen und damit Ressourcen schonen. Für die verbleibende Feinfraktion kleiner 0,5 mm müssen dann aber noch Verwertungswege erschlossen werden (z. B. Ziegelherstellung). Über diesbezügliche Untersuchungsergebnisse wird berichtet.

Quin Wang, Christoph Pasel, Jan-Dirk-Herbell

Verhalten von vorbehandelten Krankenhausabfällen unter Deponiebedingungen

Müll und Abfall Heft 3/2005 Seiten 143 - 147

  Die Regelentsorgung für krankenhausspezifische Abfälle in Deutschland ist die Verbrennung in zentralen Haus- und Sonderabfallverbrennungsanlagen mit anschließender Verwertung und Ablagerung der festen Verbrennungsrückstände auf oberirdischen Deponien.
  In Schwellenländern, z. B. auch in China, werden aber auf absehbare Zeit Krankenhausabfälle auf Deponien abgelagert werden.
Ein Exporterfolg deutscher Umwelttechnologie in den Riesenmarkt China wird daher maßgeblich von der Flexibilität deutscher Firmen bei der Adaption der eigenen Verfahren und Produkte an diese Anforderungen abhängen.
  Dementsprechend ist auch eine neue Ausrichtung von FE-Arbeiten erforderlich, damit die Unternehmer bei dieser komplexen Aufgabe auf gesicherte Grundlagen zurückgreifen können.
  Ein für die Betriebs- und Arbeitssicherheit von Abfalldeponien besonders wichtiger Aspekt ist das Verhalten von Krankenhausmüll unter Deponiebedingungen. Vor diesem Hintergrund wurde in der vorliegenden Arbeit untersucht, welchen Einfluß eine gemeinsame Ablagerung von sterilisiertem Krankenhausmüll oder der Asche aus der Krankenhausmüllverbrennung mit unbehandeltem Hausmüll auf dessen Deponieverhalten hat.
Aus den Schlußfolgerungen:
  Sterilisierter Krankenhausmüll kann damit ohne Störung der Biologie gemeinsam mit Hausmüll abgelagert werden.
  Asche aus der Verbrennung von Krankenhausmüll enthält keine biologisch abbaubaren Substanzen. In der Mischung mit Hausmüll wird eine bedeutende Verbesserung des Deponieverhaltens von Hausmüll beobachtet.
  Für ein Schwellenland wie China, das gemäß aktueller Planung auch zukünftig 40% des gesamten Abfallaufkommens deponieren will, ergibt sich aus der gemeinsamen Ablagerung von Hausmüll und Verbrennungsaschen ein großes Potential zur Optimierung seiner Deponietechnik.
   Das Verfahren wurde zum Patent angemeldet.

2004

Fremgen, Bernd und Meinken, Katja
Einsatz aufbereiteter MVA-Schlacke als Baustoff auf Deponien - noch möglich trotz DepVerwV? Teil 2
Müll und Abfall 2004 Heft 8 Seiten 364-372
Die Randbedingungen zur Umsetzung des Schlackenverwertungskonzepts und dessen Übertragbarkeit auf andere Anwender im Lichte des aktuellen Entwurfs (11.06.2004) der DepVerwV werden dargestellt. Dabei kann aufgezeigt werden, daß durch die vom BMU vorgenommenen Überarbeitungen im Verordnungsentwurf (vom Nov. 2003) die im Breisgau geplanten Einsatzzwecke für die aufbereitete MVA-Schlacke möglich sind.

Fremgen, Bernd und Meinken, Katja
Einsatz aufbereiteter MVA-Schlacke als Baustoff auf Deponien - noch möglich trotz DepVerwV? Teil 1
Müll und Abfall 2004 Heft 7 Seiten 319- 324 (leider in der [haarsträubendden] reformierten Rechtschreibung) Teil 2 ist für Heft 8 angekündigt.
Praxisnahe Fragen zur Verwendung von MVA-Schlacke in gesicherten Deponiebereichen mit Basisabdichtung, Sickerwasserfassung und unterhalb der Oberflächenabdichtung bei Beachtung der Anforderungen in der DepVerwV  auf Altdeponien in der Region Breisgau. Allerdings war der Entwurf vom 11. Juni 2004 noch nicht bekannt.
Es wird klar argumentiert und auf den ersten Blick kann man sich nicht vorstellen, daß der BMU wirklich beabsichtigt, die geplante Verwendung von MVA-Schlacke zu verhindern.
Behördenvertreter sollten den Beitrag unbedingt lesen.
Die Autoren sollten sich äußern, ob der Entwurf der DepVerwV ihre Bedenken zerstreuen kann.

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