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04.01.2009

Fachliteratur

Abdichtung von Deponien und Altablagerungen (Altlasten) 2009

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Hochschule Zittau/Görlitz University of Applied Sciences Technische Universität Liberec

DEPONIEWORKSHOP ZITTAU – LIBEREC 2009

Anforderungen an Rekultivierungs- und Wasserhaushaltsschichten unter dem Einfluss des Klimawandels

Herausgeber: Rektor der Hochschule Zittau/Görlitz, Prof. Dr.-Ing. habil. R. Hampel. ISBN 978-3-9812655-4-5

Inhaltsverzeichnis

19. Karlsruher Deponie- und Altlastenseminar 2009

ABSCHLUSS UND REKULTIVIERUNG VON DEPONIEN UND ALTLASTEN 16. Juli 2009 - Inkrafttreten der neuen Deponieverordnung. Auswirkungen auf bestehende und zukünftige Deponien in Deutschland

Thomas Egloffstein, Gerd Burkhardt (Hrs.) und 20 Mitautoren / Im Auftrag des Arbeitskreises Grundwasserschutz e. V. und der Überwachungsgemeinschaft Bauen für den Umweltschutz e. V.

Karlsruhe: ICP Eigenverlag Bauen und Umwelt, Band 17. 2009. 217 Seiten. ISBN 978-3-939662-06-8

Ergebnisse der Eignungsbeurteilungen der LAGA Ad-hoc-AG „Deponietechnische Vollzugsfragen“ – Ausblick auf die weitere Vorgehensweise
Dipl.-Ing. W. Bräcker, Staatl.Gewerbeaufsichtsamt, Hildesheim
Kontrollierter Asphalt - Steile Kappe für die Filterstaubdeponie Korzert II
Dipl.-Ing. U. Laws, AWG, Wuppertal, Dipl.-Ing. A. Helmke, Bezirksregierung Düsseldorf
Sicherung von Halden des Erzbergbaus und der Buntmetallurgie am Beispiel des Altlastenprojektes SAXONIA
Dr. R. Mollée, E. Fritz, Saxonia Standortentwicklungs- und Verwaltungsges., Freiberg, Prof. Dr. F. Sänger, DBI-EWI, Blankenburg
Herstellung einer mineralischen Deponiedichtung in der Schweiz aus Gesteinsschlämmen des Gotthard-Basistunnels
Dr. H. Hradetzy, SRS Deponiebau GmbH, Karlsruhe
Die nutzbare Feldkapazität (nFk) bei Wasserhaushalts- und Rekultivierungsschichten – ein neuer Materialkennwert in der DepV. Grundlagen, Anforderungen, Versuchstechnik, Bewertung
Dr. Th. Egloffstein, Dipl.-Geol. M. Schmiel, J. Kalsow, Dipl.-Geol. H. Kerkhecker, ICP Karlsruhe
Permeation mineralischer Oberflächenabdichtungen mit integrierter Wasserspeicherschicht
Dipl.-Ing. C. Borrmann, JENA-GEOS-Ingenieurbüro, Jena
Erosionsproblematiken beim Bau von Abdichtungs- und Rekultivierungsschichten
Dr.-Ing. U. Sehrbrock, Dipl.-Ing. K. Wichmann, Dipl.-Ing. M. Prahl, ICP Braunschweig
Auswirkungen des Klimawandels auf die Gestaltung von Deponieoberflächenabdichtungen und Rekultivierungsschichten
Dr. P. Hartmann, Dr. S. Gebhardt, I. Janßen, Dr. H. Fleige, Prof. Dr. R. Horn, Institut für Pflanzenernährung und Bodenkunde, Universität Kiel

25. Fachtagung Die sichere Deponie - Sicherung von Deponien und Altlasten mit Kunststoffen (Jubiläumsveranstaltung)

Leitung: Dipl.-Ing. Dieter Jost und Dipl.-Ing. Klaus Albers, Arbeitskreis Grundwasserschutz e. V., Berlin, Veranstalter: SKZ - ConSem GmbH, 26. bis 27. Februar 2009, CCW Congress Centrum Würzburg. Tagungsunterlagen

Die Beiträge sind unter www.akgws.de als pdf-Dateien verfügbar.

 
Prof. Dr.-Ing. Karl Josef Witt, Bauhaus Universität Weimar
Die Standsicherheit im Lebenszyklus von Oberflächenabdichtungssystemen

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Es wird deutlich gemacht, dass wegen Effekten der Alterung der Materialien und aus Unkenntnis der langfristigen klimaischen Einwirkungen die Langzeit-Standsicherheit nur unscharf prognostiziert werden kann. Diese Unsicherheiten können aber durch geeignete Materialien und robuste Bauweisen minimiert werden. Kritische Punkte im Leben einer Oberflächenabdichtung bleiben die Einflussfaktoren Rekultivierungsschicht und Bewuchs.

Andere Standsicherheitsprobleme als bei Deponien für unbehandelte Siedlungsabfälle sieht der Autor bei Deponien für MBA-Abfälle. Die Gesamtstandsicherheit sei am besten objektspezifisch nach bodenmechanischen Gesichtspunkten sorgfältig zu beurteilen. Für Oberflächenabdichtungen sei eine Setzungs- und Verformungsprognose zweckmäßig.

"Ungeeignete Materialien im Systemaufbau von Oberflächenabdichtungen können kurz- oder mittelfristig Rutschungen verursachen. Während polymere Materialien wie auch geosynthetische Dichtungsbahnen in ihrem Langzeitverhalten bezüglich Dichtigkeit, Beständigkeit und Scherverhalten sehr gründlich untersucht und in Zulassungsverfahren geprüft sind ..., können die Eigenschaften natürlicher mineralischer Materialien in großen Bereichen streuen. Die in Eignungsuntersuchungen ... nachgewiesenen Eigenschaften ... gelten nur für die untersuchten Randbedingungen. ... Eine gleichbleibende Qualität über einen Zeitraum von > 100 Jahren kann daher nicht a priori vorausgesetzt werden. Insbesondere mineralische Dichtungen mit quellfähigen Böden sind hinsichtlich Standsicherheitsrisiken außerordentlich kritisch zu bewerten."

Das gilt nach Ansicht des Autors insbesondere auch für Kombinationsabdichtungen mit mineralischen Dichtungen mit quellfähigen Böden als untere Abdichtungskomponente! Man kann aus den Ausführungen eigentlich nur ableiten, daß von der "Regel-Kombinationsabdichtung" mit tonmineralischen Dichtungsschichten in Oberflächenabdichtungssystemen dringend abgeraten wird.

Warnende Hinweise gibt der Autor auch für Planung und Ausführung von Rekultivierungs- und Wasserhaushaltsschichten. "Die Hoffnung, dass sich der Bewuchs in der planmäßigen Weise ohne jegliche Pflege über einen Zeitraum von > 100 Jahren und unter gewissen Klimaentwicklungen unschädlich für das Oberflächendichtungssystem entwickelt und sich im positiven Sinne selbst reguliert ist naiv. Die Natur hat andere Regeln als das Deponierecht."

Sie sollten den ganzen Beitrag unbedingt selbst lesen.

Dr. Werner Müller, BAM Berlin     
Dichtungsbahnen zur Abdichtung von Deponien und Altlasten
Bernd Naumann undLèon Nelissen, SABIC Düsseldorf
Historische Entwicklung der Polymerwerkstoffe für den Einsatz im Bereich des Grundwasserschutzes     
Dipl.-Ing. Heike Frank, FrANK dEPONIETECHNIK gMBh, Wölfersheim, Dipl.-Ing. Günther Holtmann, Heers & Brockstedt Umwelttechnik GmbH, Neumünster
Rohre, Bauteile und Schächte aus Kunststoffen im Deponiebau
Dr.-Ing. Albert Hoch, LGA bAUTECHNIK gMBh, Nürnberg
Stand der Technik bei der Dimensionierung von Rohren und Schächten

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Der Autor kritisiert u. a. die unspezifische Verwendung der Materialbezeichnung PE-HD für Rohre und Schächte. Er plädiert für die genauere Bezeichnung PE 80 bzw. PE 100. Bundeseinheitliche Technische Regeln zur Bemessung von Sickerwasserleitungen in Deponien, die im Berstlinigverfahren hergestellt wurden gibt es offenbar nicht. Von der LGA Bayern wurde im Auftrag der LfU ein Leitfaden zur Dimensionierung der neuen Sickerwasserleitungen erarbeitet, nach dem Standsicherheitsnachweise für die mit dieser Sanierungsmethode eingebauten Sickerwasserrohre mit abgesicherten Parametern und zutreffenden Lastfällen erstellt werden können. Aus dem Beitrag wird deutlich, dass es ein ähnliches Zulassungsverfahren wie das für Geokunststoffe der BAM für Rohre und Schächte aus PE 80 / 100 nicht gibt. [Es scheint höchste Zeit, dass bundeseinheitliche Technische Regeln erarbeitet werden, die dem Stand der Technik entsprechen.]

Dipl.-Ing. Torsten Sasse, umtec Prof. Biener/Sasse/Konertz Partnerschaft Beratender Ingenieure und Geologen, Bremen
Deponiebauprojekte gestern, heute und morgen - Veränderungen, Stand und Tendenzen aus der Sicht eines planenden Ingenieurbüros
Prof. Dr.-Ing. Horst Görg, BU Überwachungsgemeinschaft Bauen für den Umweltschutz e. V., Mainz     
Ausschreibung, Vergabe und Ausführung von Deponiebaumaßnahmen - kritische Standortbestimmung aus Sicht einer bauausführenden Firma
Dipl.-Berging. Jürgen Müller, Max Bögl GmbH & Co. KG, Neumarkt
Sanierung, Sicherung und Rekultivierung der Deponie Schlackenberg in Sulzbach-Rosenberg

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Prof. Dr.-Ing. Horst Düllmann, Geotechnisches Büro Prof. DDr.-Ing. H. Düllmann GmbH, Aachen
Qualitätssicherung beim Bau von Abdichtungssystemen für Deponien und Altlasten
Dipl.-Ing. Wolfgang Bräcker, Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim
Ergebnisse der LAGA Ad-hoc-AG „Deponietechnische Vollzugsfragen“
Dipl.-Ing. Udo Dengel, Dipl.-Ing. Winfried Langlouis, Dipl.-Ing. Helmut Zanzinger SKZ - TeConA GmbH, Würzburg
25 Jahre SKZ-Deponietagung - 25 Jahre Erfahrung mit PE-HD-Dichtungsbahnen und dem Schweißen        
Prof. Dr.-Ing. Jochen Müller-Rochholz, Fachhochschule Münster
Dränmatten als Dränelemente in Oberflächenabdichtungen
Univ. Prof. Dr.-Ing. Martin Ziegler, Lehrstuhl für Geotechnik im Bauwesen an der RWTH Aachen
Boden- und Böschungsstabilisierung mit Geogittern
Dr.-Ing. Dimiter Alexiew und Dr.-Ing. Janusz Sobolewski, Huesker Synthetic GmbH, Gescher
Bewehrung von Dichtungssystemen mit Geokunststoffen
Prof. Dr.-Ing. Georg Heerten, NAUE GmbH & Co. KG, Espelkamp, Dr.-Ing. Ernst Reuter, IWA Ingenieurgesellschaft, Minden
Oberflächenabdichtungen mit Bentonitmatten
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