Startseite www.deponie-stief.de DeponieOnline

www.deponie-stief.de

24.06.2017

Aktuelles bei DeponieOnline

Aktuelles im aktuellen Monat des Jahres 2017 und der letzten Monate des Jahres 2016

zu den Themen: Deponietechnik, Sanierung von Altablagerungen, Mechanisch Biologische Abfallbehandlung, Restabfallbehandlung

> zu Fachlich Aktuelles

Stellenangebote, Stellenausschreibungen

 

Die Umtec Partnerschaftsgesellschaft mbB sucht

  • zum nächstmöglichen Termin einen erfahrenen Projektsteuerer (m/w) (Bauingenieur) Arbeitsort: Bremen
  • zum nächstmöglichen Termin jeweils einen Bauingenieur (m/w) für den Tätigkeitsbereich Deponiebau / Tiefbau Arbeitsort: Bremen bzw. Aachen
  • zum nächstmöglichen Termin einen Baugrundgutachter (m/w) (Bauingenieur/in, Diplom / Bachelor / Master)   Arbeitsort: Bremen 

Einzelheiten zu den Stellenangeboten finden Sie unter:
http://www.umtec-partner.de/de/stellenangebote.html

Die Ingenieurgruppe RUK GmbH sucht

Die Ingenieurgruppe RUK GmbH ist ein überregional tätiges Ingenieurbüro. Wir suchen
für unseren Standort Stuttgart einen engagierten Bau- oder Umweltschutzingenieur (m/w)

mehr zum Stellenangebot hier

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen, gerne auch per E-Mail,
an:

Ingenieurgruppe RUK GmbH, Auf dem Haigst 21, 70597 Stuttgart
Telefon (0711) 90 67 80, E-Mail haubrich@ruk-online.de

Die Peschla + Rochmes GmbH sucht
für den Hauptsitz Kaiserslautern oder die künftige Niederlassung im Raum Mannheim / Heidelberg eine/einen
Techniker (m/w) für Probenahme Umwelt und Rückbau

mehr zum Stellenangebot bei deponie-stief > Service > Jobs
oder direkt bei Peschla + Rochmes GmbH direkt bei www.gpr.de

Die Peschla + Rochmes GmbH sucht
für den Hauptsitz Kaiserslautern einen
Techniker (m/w) für Deponiebau/Tiefbau

mehr zum Stellenangebot bei deponie-stief > Service > Jobs
oder direkt bei Peschla + Rochmes GmbH direkt bei www.gpr.de

Die Peschla + Rochmes GmbH sucht
ab sofort für den Hauptsitz Kaiserslautern einen
Bauingenieur (m/w) für den Bereich Deponiebau/Tiefbau
Mehr zum Stellenangebot direkt bei Peschla + Rochmes GmbH direkt bei www.gpr.de

Die Peschla + Rochmes GmbH sucht
für den Hauptsitz in Kaiserslautern oder die künftige Niederlassung im Raum Mannheim/Heidelberg eine/einen
Hydrogeologen (m/w)
für die Bereiche Grundwassererkundung, -sanierung, -monitoring und Grundwassererschließung
Mehr zum Stellenangebot direkt bei Peschla + Rochmes GmbH direkt bei www.gpr.de

Klinger und Partner
Ingenieurbüro für Bauwesen und Umwelttechnik GmbH sucht
für den Standort Stuttgart einen

Bauingenieur m/w Abfalltechnik und Deponiebau

mehr direkt bei http://www.klinger-partner.de oder auch hier unter > Service > Jobs

Die AU Consult GmbH sucht:

einen Bauingenieur (m/w) als Senior-Projektleiter mit Entwicklungsmöglichkeit zum Bereichsleiter Bauplanung
(Arbeitsort ist Augsburg)

mehr direkt bei http://www.au-consult.de oder auch hier unter > Service > Jobs

Die AU Consult GmbH sucht:

für unseren Standort in Augsburg zum nächstmöglichen Zeitpunkt
einen Bauingenieur (m/w).

mehr direkt bei http://www.au-consult.de oder auch hier unter > Service > Jobs

Fachlich Aktuelles

Juni 2017

Wer haftet? Das BMUB? Brandschutt Beseitigung? Auf Deponien?

Wärmedämmung: Brandgefahr und bergeweise Sondermüll

www.wiwo.de › Finanzen › Immobilien

Mehrere Hausbrände hatten das laut Baustoffklasse schwer entflammbare Dämmmaterial als wahren Brandbeschleuniger entlarvt – was auch Tests ....
Aber suchen Sie noch mehr: Stichworte: brandgefahr durch wärmedämmung

Nanu? Einsicht oder Not am Mann (m/w).

Kommt die Abfallverbrennung wieder? Natürlich unter anderem Namen: Thermische Abfallbehandlung
Lesen Sie das Special; Thermische Abfallbehandlung in
http://www.ingenieur.de/UmweltMagazin Heft 6, 2017

  • - Prognose für den Waste-to-Energy-Markt
  • - Optisches Brandschutzsystem in Müllverbrennungsanlagen
  • - Energie aus Abfall stark nachgefragt
  • - Energiezentrale für Fernwärmelieferung
  • - Brennstoffe aus Abfall
  • - Die POP-Falle der Abfallverzeichnisverordnung
  • - Reststoffe zu Rohstoffen
  • - Effiziente Gasnutzung mit Rest-und Abfallstoffen

Verpasst? Dann lesen Sie im Buch oder bei http://www.vivis.de

Berliner Konferenz "Mineralische Nebenprodukte und Abfälle" 12./13.06.2017
hier nur Hinweis auf die Beiträge zum Thema "Deponien"

DEPONIEN

Planung, Genehmigung und Bau

Planung und Genehmigung von Deponien am Beispiel einer DK I-Deponie für mineralische Abfälle in Mecklenburg-Vorpommern
Rechtsanwalt Dr. Peter Kersandt

Erweiterung der DK II-Deponie in Wiesbaden und Neubau einer Deponie der Klasse I– Entwicklungs- und Finanzierungskonzept und Stand der Planungen –
Dipl.-Ing. Thomas Harrlandt

Deponie auf Deponie – Praxisbeispiele aus Planung, Genehmigung und Bau
Dipl.-Ing. Thomas Wemhoff, Professor Dr.-Ing. Ernst Biener, Dipl.-Ing. Torsten Sasse

Entgasung, Abdeckung und Rekultivierung

Langfristige Entgasungs-/Aerobisierungsstrategie für Siedlungsabfalldeponien vor dem Hintergrund neuer VDI Richtlinien
Professor Dr.-Ing. Gerhard Rettenberger

Stahlschlacke in Deponieabdeckungen– Erfahrungen aus zehn Jahren Feldversuch auf einer schwedischen Deponie –
Professor Dr.-Ing. Lale Andreas

Rekultivierung von Kalirückstandshalden unter Verwendung mineralischer Abfälle
Dipl.-Ing. Gerold Jahn, Dr. Franz X. Spachtholz

Altlasten und Landfill Mining

Die Last mit der Altlast – rechtssicherer Umgang mit Abfällen
Professor Dr. rer. nat. Frank Bär

Enhanced Landfill Mining am Beispiel der Deponie Remo in Belgien
Dr. Ir. Daneel Geysen

Kritische Faktoren für die Klimarelevanz von Deponierückbauprojekten
Dipl.-Ing. Dr. techn. David Laner

mehr Details auch hier unter Bücher 2017

Mai 2017

Wenn alles, was in der Süddeutschen Zeitung veröffentlich wird, so ein Quatsch ist, dann ....

Aber lesen Sie selbst.

http://www.sueddeutsche.de/wissen/muell-die-geheimen-schaetze-der-muelldeponien-1.3491178
Hintergrund wahrscheinlich:

  • der Professor Daniel Goldmann braucht Forschungsgelder
  • der neue Leiter der Münchner Deponie traut sich nicht zu widersprechen
  • der Autor muß mal wieder einen Knaller bringen
  • Man müsste die Umweltpolitiker dazu verleiten können, wirklich alle Altdeponien (Hausmülldeponien) aufgraben zu lassen, die Abfälle verwerten zu lassen, und die Ablagerung der "Reste" zu verbieten.
    Aber nur, wenn man so realitätsfern (vorher stand hier ein anderes Wort) ist, wie die Befürworter des rigorosen Deponierückbaus, bzw. des Landfill Minings

Wichtige Information von Das-IB:

Sehr geehrte Damen und Herren,
aus aktuellem Anlaß möchten wir Sie informieren, daß z.Zt. seitens einiger Genehmigungsbehörden und Ministerien nicht korrekt informiert wird. 
Als „Besitzer“ von Biogasanlagen, Kläranlagen, Deponien unterliegen Sie natürlich dem „unmittelbaren Recht“ z.B. aus BetrSichV (Prüfungspflichten, GBU etc.), GefStoffV (GBU, Explosionsschutzdokument etc.) als ARBEITGEBER, vergl. z.B. dazu unsere letzte „Rund – email“ und unsere nächsten Veranstaltungen dazu am 30. und 31. Mai 2017 in Weimar.

Mehr zu dieser Information bei http://www.das-ib.de/aktuelles.htm

April 2017

Ausgewähltes aus AbfallR 2/2017 Zeitschrift für das Recht der Abfallwirtschaft

Editorial, von Dr. M. Dieckmann http://abfallr.lexxion.eu/current_issue/ABFALLR

Was ist Kreislauffwirtschaft und wie setzen wir sie um?
von Gottfried Jung
Aus meiner Sicht zu dicht an dem Wahn der totalen Kreislaufwirtschaft, der Braun'schen Cradle to Cradle Vision. Aber lesen Sie selbst.

Fortentwicklung Abfallhierarchie: Streichung der Heizwertklausel
von Gregor Franßen
Kampf mit den Gegnern der thermischen Abfallverwertung oder ganz generell mit den "Umweltschützern gegen die Abfallverbrennung"

"Mischen possible" zugleich Entgegnung auf Dipple, Entmischtes zum Vermischungsverbot des § 9 Abs. 2 KrWG, AbfallR 2016, 230
von Jörg Rüdiger

Entsorgung von HBCD-haltigen Dämmstoffen
von Moritz Grunow und Gregor Franßen
Meine Anmerkung: Denn sie (die Bundesregierung) wissen nicht was sie tun.
Irgendwann wurde auch mal die Verwendung von Asbest im Bauwesen vorgeschrieben. Aber die Zuständigen sind schon lange pensioniert.

Ende der Abfalleigenschaft von Ersatzbaustoffen
Unvereinbarkeit von § 21 S. 3 des Referentenentwurfs für eine Ersatzbaustoffverordnung mit höherrangigem Bundesrecht und Unionsrecht,
von Anno Oexle und Thomas Lammers

"Sachliche Richtigkeit" bei Abfallexportbegleitdokumenten
von Walter Frenz

Wer weiß etwas Interessantes zum Sachgebiet Deponietechnik?
außer dem, was in den Tagungsbüchern veröffentlicht ist?

März 2017

In UmweltMagazin 3/2017

Ressourcenefficiente Produkte fördern,
Gastkommentar von Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamtes (UBA), Dessau-Roßlau
Das UBA macht Vorschläge zu Rettung der Welt - mit verwirrenden Zahlen zum Rohstoffverbrauch in Deutschland: "In Deutschland werden jede Sekunde 34 Tonnen an erneuerbaren und nicht erneuerbaren Rohstoffen abgebaut oder geerntet und im Wirtschaftssystem verarbeitetund verwertet. ... "
Aber lesen Sie selbst unter http://www.ingenieur.de/UmweltMagazin

Nachrüsten einer Deponie mit Dichtungskontrollsystem,
von Uwe Brodtmann, Geschäftsführer Progeo Monitoring GmbH, Großbeeren
http://www.progeo.com
oder auch http://deponie-stief.de/kontakte/produkte/progeo.htm
Das Besondere ist, dass das Dichtungskontrollsystem geologger MPLE Carbon FS oberhalb einer bereits verlegten und abgedeckten Kunststoffdichtungsbahn auf der Deponie Varel-Hohenberge zur Anwendung kam.

Neuordnungen im Abfallrecht
von RA Volker Hoffmann
"Zwei politische Projekte verändern derzeit das deutsche Abfallrecht. Zumeinen soll die Ressouceneffizienz optimiert, und zum anderen die abfallrechtliche Überwachung verbessert beziehungsweise gesteigert werden. Hiervon betroffen sind insbesondere das Kreislaufwirtschaftsgesetz und mehrere Rechtsverordnungen. Über allem steht der Grundsatz der merklichen Stärkung der stofflichen Verwertung. Die thermische Verwertung beziehungsweise Verbrennung soll dagegen weiter zurückgedrängt werden."
Wenn ich nach meiner Einstellung zu Europa bzw. der Europäischen Gemeinschaft gefragt würde, nachdem ich den Beitrag gelesen habe, traue ich mich nicht ehrlich zu antworten, weil ich mit Sicherheit falsch eingestuft würde!

Februar 2017

Bereits viele Deponietagungen bereits in 2017 angekündigt
>siehe meinen Veranstaltungskalender

 

Sind Geogitter und Bentonitmatten die Trojanischen Pferde der Deponieabdichtung?
Die Bundesländer sind dabei, die Kriterien für die Entlassung von Deponien aus der Nachsorge (nach Anh.5 DepV) zu konkretisieren.
Dr. Michael Tiedt (LANUV, NRW) schreibt hierzu im Tagungsband zur Würzburger Deponietagung (zum Thema NRW-Arbeitsblatt zur Entlassung aus der Nachsorge):
„Das Kriterium Nr. 5 verlangt die dauerhafte Standsicherheit der Deponie.
Deponien mit Böschungen, in denen Dichtungskomponenten eingebaut wurden, deren Funktionsfähigkeit bzw. Standsicherheit nicht auf Dauer gewährleistet ist, könnten aus diesem Grund nicht aus der Nachsorge entlassen werden.
Hier sind insbesondere Geogitter, Bentonitmatten, Kunststoffdränmatten und strukturierte Kunststoffdichtungsbahnen zu nennen.
Als Voraussetzung für die Entlassung aus der Nachsorge müsste der Nachweis der Standsicherheit ohne die Wirkung von Bauteilen mit begrenzter Lebensdauer gefordert werden.
Diese Auslegung würde dazu führen, dass ein großer Anteil der Deponien nicht aus dem Abfallrecht entlassen werden können.
Es erscheint daher geboten, diese Auslegung in Fachkreisen und zwischen Bund und Ländern zu diskutieren.“
Auf der SKZ/TÜV-LGA – Deponietagung in Würzburg, 15.+16.Feb. 2017 werden diese Fragen, im Anschluss an den Vortrag von Dr. Tiedt, in einer Podiumsdiskussion vertieft:
„Zur Nachsorgestrategie und zur Perspektive der Entlassung aus der Nachsorge“
(Teilnehmer: Dr. Michael Tiedt, Andreas Krieter, Dr. Karl Biedermann, Dr. Dimiter Alexiew, Helmut Zanzinger, Dr. Ulrich Henken-Mellies)
zum Programm und zur Anmeldung http://www.skz.de/de/weiterbildung/108.Weiterbildung.html?detID=11014#

Zu dieser Podiumsdiskussion paßt sicher die folgende Veröffentlichung

2017 Finsterwalder, K., Sager, D.
Verfahren zur langfristigen Sicherheitsbetrachtung von Deponiebauwerken. Bauingenieur – Die richtungsweisende Zeitschrift im Bauingenieurwesen. Organ des VDI für Bautechnik. Hauptaufsatz, Band 92, pp. 11 – 19, Januar 2017, Springer VDI Verlag, Düsseldorf
Eine Zusammenfassung der Veröffentlichung finden Sie hier oder bei www.fitec.com, wo auch die Veröffentlichung als pdf zur Verfügung steht.

Januar 2017

Sind Geogitter und Bentonitmatten die Trojanischen Pferde der Deponieabdichtung?
Die Bundesländer sind dabei, die Kriterien für die Entlassung von Deponien aus der Nachsorge (nach Anh.5 DepV) zu konkretisieren.
Dr. Michael Tiedt (LANUV, NRW) schreibt hierzu im Tagungsband zur Würzburger Deponietagung (zum Thema NRW-Arbeitsblatt zur Entlassung aus der Nachsorge):
„Das Kriterium Nr. 5 verlangt die dauerhafte Standsicherheit der Deponie.
Deponien mit Böschungen, in denen Dichtungskomponenten eingebaut wurden, deren Funktionsfähigkeit bzw. Standsicherheit nicht auf Dauer gewährleistet ist, könnten aus diesem Grund nicht aus der Nachsorge entlassen werden.
Hier sind insbesondere Geogitter, Bentonitmatten, Kunststoffdränmatten und strukturierte Kunststoffdichtungsbahnen zu nennen.
Als Voraussetzung für die Entlassung aus der Nachsorge müsste der Nachweis der Standsicherheit ohne die Wirkung von Bauteilen mit begrenzter Lebensdauer gefordert werden.
Diese Auslegung würde dazu führen, dass ein großer Anteil der Deponien nicht aus dem Abfallrecht entlassen werden können.
Es erscheint daher geboten, diese Auslegung in Fachkreisen und zwischen Bund und Ländern zu diskutieren.“
Auf der SKZ/TÜV-LGA – Deponietagung in Würzburg, 15.+16.Feb. 2017 werden diese Fragen, im Anschluss an den Vortrag von Dr. Tiedt, in einer Podiumsdiskussion vertieft:
„Zur Nachsorgestrategie und zur Perspektive der Entlassung aus der Nachsorge“
(Teilnehmer: Dr. Michael Tiedt, Andreas Krieter, Dr. Karl Biedermann, Dr. Dimiter Alexiew, Helmut Zanzinger, Dr. Ulrich Henken-Mellies)
zum Programm und zur Anmeldung http://www.skz.de/de/weiterbildung/108.Weiterbildung.html?detID=11014#

Zu dieser Podiumsdiskussion paßt sicher die folgende Veröffentlichung

1 2017 Finsterwalder, K., Sager, D.
Verfahren zur langfristigen Sicherheitsbetrachtung von Deponiebauwerken. Bauingenieur – Die richtungsweisende Zeitschrift im Bauingenieurwesen. Organ des VDI für Bautechnik. Hauptaufsatz, Band 92, pp. 11 – 19, Januar 2017, Springer VDI Verlag, Düsseldorf
Eine Zusammenfassung der Veröffentlichung finden Sie hier oder bei www.fitec.com, wo auch die Veröffentlichung als pdf zur Verfügung steht.


Viele Deponietagungen bereits im 1. Ouartal 2017
>siehe meinen Veranstaltungskalender

Endlich kümmert sich das UBA mal um etwas Wichtiges:

"Klimaschutz Umweltbundesamt fordert höhere Steuern auf Milch und Fleisch

Für den Klimaschutz sollte die Mehrwertsteuer auf Tierprodukte auf die regulären 19 Prozent erhöht werden, fordert das Umweltbundesamt. Dafür könnten Obst, Gemüse und der öffentliche Nahverkehr günstiger werden."
Mehr in der FAZ vom 05.01.2017

Beitrag zum Klimaschutz der Dienstreisen zwischen Bonn, Berlin und Dessau?

Gibt es eigentlich eine Studie des Umweltbundesamtes zum Beitrag eingeschränkter Dienstreisen zum Klimaschutz?
Aber auch durch Einschränkung von Internationalen Konferenzen zum Klimaschutz mit Tausenden von Teilnehmern?

 

Dezember 2016

Wo sind sie geblieben: Die Aktivisten gegen die Abfallverbrennung?

Die Novelle der Klärschlammverordnung - Renaissance der Verbrennung
zum Tod von Prof. Dr. Dr. h.c. Karl Joachim Thomé-Kozmiensky
von Andrea Versteyl, Editorial in AbfallR 6 2016 > http://abfallr.lexxion.eu/current_issue/ABFALLR

 

Ausstieg aus der landwirtschaftlichen Klärschlammnutzung ambitioniert fortsetzen
Pressemitteilung der DGAW Präsidiumsmitglieder Prof. Dr.-Ing. Martin Faulstich und Dipl.-Ing. Thomas Obermeier Berlin, 15. Dezember 2016 > www.dgaw.de > oder hier bei deponie-stief.de
- Monoverbrennungsanlagen zur Klärschlammverwertung zügig ausbauen
- Rahmenbedingungen für ökologisches Phosphorrecycling dürfen nicht erschwert werden
- Forderung der Entsorgungswirtschaft ökologisch falsches Signal

"Als ökologisch und gesundheitspolitisch falsches Signal hat der Ehrenpräsident der Deutschen Gesellschaft für Abfallwirtschaft (DGAW) e.V., Thomas Obermeier, die Forderung des Bundesverbandes der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE) bezeichnet, auch weiterhin mit Medikamentenrückständen, Mikroplastik und sonstigen Schadstoffen potentiell belastete Klärschlämme zur Düngung landwirtschaftlicher Produktionsflächen zuzulassen.
"Die thermische Klärschlammverwertung hingegen ermöglicht die Rückgewinnung von wertvollen Düngern und zugleich die Unterbrechung der Schadstoffkreisläufe. Die thermische Klärschlammverwertung in Monoverbrennungsanlagen mit anschließender Phosphorrückgewinnung aus der Asche ist der Königsweg der Klärschlammverwertung.“ meint zudem Prof. Dr. Martin Faulstich, Präsidiumsmitglied der DGAW und ehemaliger langjähriger Vorsitzender des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU)

 

Es gibt doch noch Wunder. Wo sind denn die Aktivisten gegen die Abfallverbrennung geblieben? Das hätte man schon 1993 (TASI) haben können, als von den Anti-Abfallverbrennungsaktivisten erbittert gegen die Abfallverbrennung gekämpft wurde.

Na endlich: Amalganplomben sollen verboten werden, damit der Quecksilbergehalt in den LED Lampen beim Zahnarzt ausgeglichen wird. Wahrscheinlich, hoffentlich, werden auch die Bestattungsrichtlinien bald angepasst.

Kennen Sie schon die Schweizer Verordnung über die Vermeidung und die Entsorgung von Abfällen?

(Abfallverordnung, VVEA) vom 4. Dezember 2015 (Stand am 19. Juli 2016) https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20141858/

Ein Vortrag:

"Nachweis der langfristigen Wirksamkeit einer Deponie- sicherung.
Erste Erfahrungen mit der neuen Schweizer Abfallverordnung (VVEA), von Klemens Finsterwalder und Finsterwalder Umwelttechnik GmbH & Co. KG, Hittenkirchen, Deutschland und Hansruedi Aebli, Amt für Natur und Umwelt, Kanton Graubünden, Chur, Schweiz
> unter http://www.fitec.com/inhalt.php?cd_categoriaGeral=109&li=2

Kein Aprilscherz, sondern ein Weihnachtsgeschenk der EU

"Styropor als Giftmüll deklariert: Der Giftmüll-Streich
Kommentar zum Thema Styropor: Der Giftmüll-Streich, von Steffen Höhne , Mitteldeutsche Zeitung, 25.11.16, 12:00 Uhr Halle (Saale) -"

  • "Die nicht gerade kurze Liste von Schildbürgerstreichen, die die Politik zu verantworten hat, wurde gerade erweitert. Es geht um die Entsorgung des Dämmstoffs Styropor.
  • Das darin enthaltene Flammschutzmittel HBCD wurde quasi über Nacht als giftig eingestuft. Der angestrebte zusätzliche Verbraucherschutz wird aber in törichter Weise verfehlt."
  • So schafft man Begeisterung für die Umweltpolitik der Europäischen Gemeinschaft und des BMUB. Es fehlen eigentlich nur noch Strafen für die Hausbesitzer falls das "erneuerbare Energie freundliche" Haus abbrennt. Aber das kommt vielleicht noch. Wenn Sie mehr dazu lesen wollen, dann googeln Sie doch einfach: "Styropor und Giftmüll".
    Beim BMUB habe ich zu dem Thema gefunden (1.12.2016)!
  • Deutscher Bundestag Drucksache 18/4129
    18. Wahlperiode, 26.02.201
    "..."
    Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Christian Kühn (Tübingen), Harald Ebner, Peter Meiwald, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN– Drucksache 18/3881 –
    Dämmstoffe für die energetische Gebäudesanierung
  • .....
    (Frage)30. Hält die Bundesregierung eine Einstufung von gebrauchten HBCD-Platten als Sondermüll für notwendig, und inwiefern setzt sie sich dafür ein?
  • (Antwort)
  • Die Bundesregierung hält die Einstufung als Sondermüll nicht für sinnvoll und erforderlich. Ergänzend wird auf die Antwort zu den Fragen 5 und 6 verwiesen. "
  • Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich!

November 2016

Aktuelle Veröffentlichungen der Finsterwalder Umwelttechnik GmbH & Co. KG zum Download

  • - Biologische in situ Sanierung durch Belüftung (Bioventing)
  • - Praxisbeispiel in situ Belüftung: Bestimmung des Abschaltzeitpunktes der Belüftung durch   Bilanzierung der Stoffumsetzung im Deponat

Weitere pdf Dateien auf Anforderung > mehr zu FITEC

Die neueste Ausgabe der AH BoGwS-aktuell (18/2016) finden Sie unter http://www.leitstelle-des-bundes.de/Inhalt/BoGwS/Aktuelles/
AH BoGwS = Arbeitshilfen Boden- und Grundwasserschutz

Letzte Möglichkeit im Jahre 2016 -

29.-30. November 2016 7. Praxistagung und Ausstellung Deponie
http://www.wasteconsult.net Praxistagung_Deponie_2016.pdf

Warum sind Abdichtungsmaterialien für Deponien aus Geokunststoffen so hochwertig und zuverlässig gut?

Weil es dafür einen Fachbeirat der BAM und eine Zulassungsstelle gibt!
Womit die sich aktuell befassen, können Sie lesen in der Veröffentlichung "Aktuelles aus dem Fachbeirat der BAM und von der Zulassungsstelle" von Andreas Wöhlecke und Dr. Werner Müller (aus: Abschluss und Rekultivierung von Deponien und Altlasten - Planung und Bau neuer Deponien, Karlsruher Deponieseminar 2016, ICP Eigenverlag Bauen und Umwelt, Band 30, ISBN 978-3-939662-19-8)

Wissen Sie was FGDA bedeutet?

Der FGDA– Fremdprüferverband Geotechnik Deponien Altlasten e.V. – fördert den Schutz von Boden und Grundwasser durch die Sicherung einer nachhaltigen Qualität in der Geotechnik von Deponien und Altlasten.
mehr unter www.fgda.de oder im Tagungsband zum Karlsruher Deponieseminar 2016
Wieder eine Institution, die helfen soll, dass Abfälle in Deponien noch sicherer und nachhaltiger von der Umwelt abgeschlossen werden. Komischerweise nutzt das alles nicht viel: Je schadstoffärmer die Abfälle werden, und je besser die Abdichtungssysteme, umso größer wird der Widerstand in der Bevölkerung! Vielleicht liegt es gar nicht, an der Angst vor der Schadstofffreisetzung in Hunderten von Jahren, sondern in der "Angst" vor dem Lärm des Anlieferverkehrs und vor Lärm und Staub des Deponiebetriebes.

Was sollten Sie sich zu Weihnachten wünschen?

Zeit um in Ruhe zu lesen, was sich unsere Nachbarn in der Schweiz für Deponien ausgedacht haben, nämlich die
Verordnung über die Vermeidung und die Entsorgung von Abfällen
(Abfallverordnung, VVEA) vom 4. Dezember 2015 (Stand am 19. Juli 2016)
> https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20141858/index.html#

Prof. Dr. Dr. h.c. Karl Joachim Thomé-Kozmiensky ist am 3.11.2016 im Alter von 80 Jahren verstorben. > Ein Nachruf

Neues vom Team der Dr. Kerth + Lampe Geo-Infometric GmbH

Mit dem Newsletter vom November 2016 bietet wir Ihnen Neuigkeiten von
A für Ausgangszustandsbericht bis immerhin
V für Vulnerabilitätsbewertung
und dazwischen noch
F für Fulgurit-Halde,
K für Kriegsbeeinflusste Böden und
N für Neue Mitarbeiterinnen!

>mehr Details finden Sie bei deponie-stief.de unter kontakte/ingenieure/dr-kerth-lampe.htm und noch mehr natürlich unter http://www.dr-kerth-lampe.de/de/

Programm der Fachtagung und Erfahrungsaustausch Stilllegung und Nachsorge von Deponien Schwerpunkt Deponiegas 17. – 18. Januar 2017
verfügbar als pdf (gleichzeotig Anmeldungsformular) > Veranstaltungskalender

Oktober 2016

Über "Deponien und Deponietechnik" kann man in der Fachpresse (fast) nichts mehr lesen. Bioabfallverwertung, sogar Bioabfallverbrennung, Gewerbeabfallsammlung, wem gehören die Gewerbeabfälle? stehen im Vordergrund.

Umso wichtiger sind Deponiefachtagungen. Ende 2016 und Anfang 2017 gibt es viele Gelegenheiten sich zu informieren:

  • - 7. Praxistagung und Ausstellung Deponie - 29.-30. November 2016
  • - Deponiegastagung 2017 Stilllegung und Nachsorge von Deponien - Schwerpunkt Deponiegas - 17./18. Januar 2017
  • - SKZ/TÜV-LGA Deponietagung 2017 - 15. und 16. Februar 2017
  • - 3. Leipziger Deponiefachtagung7. und 8. März 2017

Details entnehmen Sie bitte meinem Veranstaltungskalender

September 2016

Die UP Umweltanalytische Produkte Gmbh weist auf Neuigkeiten hin:
die Anschlußkabel für die DeltaT-Bodenfeuchte-Sensoren (SM150, SM300, ML3) sind ab sofort bis zu 40% günstiger - und es kann eine Mengenrabattstaffel angeboten werden
20% Rabatt werden bis Jahresende noch auf Bestellungen für den GP2-Logger eingeräumt > mehr unter www.upgmbh.com und auch unter
http://www.deponie-stief.de/kontakte/mrs/upgmbh.htm

Umweltcluster Bayern gründet Netzwerk für Deponiebetreiber
Deponien bleiben auch in der modernen Abfallwirtschaft ein unverzichtbarer Bestandteil. Um aktuellen und künftigen Herausforderungen in der Branche zu begegnen, schafft der Umweltcluster Bayern nun eine Plattform zur Vernetzung der Deponiebetreiber. Das Angebot zielt in erster Linie auf den praktischen Austausch der Betreiber untereinander ab, soll jedoch auch den Dialog mit politischen Entscheidungsträgern und Behörden unterstützen. Die Mitgliedschaft enthält die Teilnahme an Betreibertreffen, Workshops und fachliche Beratung. Interessierte Betreiber sind eingeladen, sich im Anschluss an das LfU-Deponieseminar am 21.09.2016 in Augsburg über das Angebot zu informieren. Es wird um Anmeldung gebeten (info@i-de-tec.de).
> mehr unter www.umweltcluster.net und www.i-de-tec.de

Achtung: 13. Leipziger Deponiefachtagung - Call for Papers aktualisiert
bitte beachten Sie unsere folgenden Hinweise zum Call for Papers für die 13. Leipziger Deponiefachtagung:
Die Entscheidung über die Beiträge für das Tagungsprogramm der kommenden Tagung hat sich auf Grund der Urlaubszeit auf Anfang Oktober verschoben.
Daher können wir den Einreichungstermin für die Abstracts auf den 30.09.2016 fixieren.
Alle weiteren relevanten Informationen entnehmen Sie bitte dem aktualisierten Call for Papers.
Wir bedanken uns bei Ihnen, freuen uns auf Ihre interessanten Beiträge
Die Veranstalter

7. Praxistagung Deponie am 29. und 30. November 2016 in Hannover.
Das Programm und Anmeldeunterlagen finden Sie jetzt unter
http://www.wasteconsult.net/files/tagungen/Programm_Praxistagung_Deponie_2016.pdf Sehen Sie auch in den Veranstaltungskalender von deponie-stief.de

 

August 2016

26. Karlsruher Deponie- und Altlastenseminar Oktober 2016
> Veranstaltungskalender
Programm verfügbar bei www.icp-ing.de

Interessante Veröffentichungen zum Thema "ALTLASTEN, SANIERUNG" in Terratech, Supplement zu wlb > Fachliteratur Sanierung 2016

Einladung zu individuellen Biogas-, Klär- und Deponiegas-Seminaren
"Aus Unfällen lernen - Fortbildungspflichen erfüllen - Infos zu Veränderungen
(BetrSichV, GefStoffV, StörfallV - SEVESO III, TRBS/TRGS en) ab Herbst 2016
Veranstalter: DAS-IB GmbH >http://www.das-ib.de/Veranstaltungen.htm

Mal abwarten, was es noch Interessantes gibt

 

Juli 2016

Deponieüberwachung in Bayern

Das Landesamt für Umwelt erstellt gemäß § 47 KrWG in Verbindung mit
§ 22a DepV nach jeder Vor-Ort-Besichtigung einer Anlage einen Überwachungsbericht mit den relevanten Feststellungen über die Einhaltung der Genehmigungsanforderungen und der Nebenbestimmungen sowie mit Schlussfolgerungen, ob weitere Maßnahmen notwendig sind. > mehr unter > Deponie > Statistik > Bayern

Energie nutzen - Die Entsorgung von biologisch abbaubaren Kunststoffen müsste aus ökologischer Sicht optimiert werden, von Heinz-Ulrich Bertram
In: ReSource 2. Quartal/2016 Fachzeitschrift für nachhaltiges Wirtschaften (früher: Müllmagazin ISSN 0934-3482
> mehr unter Fachliteratur> MBA2016
Mal wieder eine neutrale Betrachtung der Wirklichkeit - in Übereinstimmung mit der BGK (Bundesgütegemeinschaft Kompost): In diesem Fall ist die Abfallverbrennung ökologisch vernünftiger.)

Auch neutral??

"Verbrennen und Recyceln von Abfällen wird nicht mehr gleichgestellt
"Eine EU-Beschwerde wegen Nichtumsetzung der europäischen Abfallhierarchie reichte im Jahr 2012 die Deutsche Umwelt Hilfe (DUH) ein; nun zeigt die Beschwerde Erfolg. Das Verbrennen von Abfällen und Recyceln von Abfällen soll durch eine geplante Änderung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes neu geregelt werden."
In: EU-Recycling + Sekundärrohstoffe 06/16 - Fachmagazin für den europäischen Recyclingmarkt; aber natürlich auch voller Stolz unter:
http://www.duh.de/pressemitteilung.html?&tx_ttnews[tt_news]=3821
[Warum fallen mir in diesem Zusammenhang eigentlich die Wörter: "Lobbyismus " und "..EXIT" ein?
Die DHU wird wahrscheinlich niemand von ihrem Verbrennungstraumata heilen können. ]

Das erste Halbjahr 2016 ist geschafft. Bringen Sie Ihr Fachwissen auf den neuesten Stand: Deponien sind wieder in, wie Sie dem Veranstaltungskalender entnehmen können.Call for Papers auch schon für Deponietagungen 2017!

Sensation!?: Kostenfreie Artikel als pdf
von vielen Vorträgen bei Tagungen des TK Verlages VIVIS http://www.vivis.de > z. B.
Thomé-Kozmiensky, K. J. (Hrsg.): Mineralische Nebenprodukte und Abfälle, Band 3. Neuruppin: TK Verlag Karl Thomé-Kozmiensky, 2016 (Tagung im Juni 2016 in Berlin) > Fachliteratur Deponie 2016 Vorträge zu den Themen Deponie und Landfill Mining

Juni 2016

Ausgewähltes aus Müll und Abfall 05/2016

Stoffströme für Müllverbrennungsanlagen in 2025,
von Prof. Dr. Martin Faulstich u.a.
"Zusammenfassung:
Müllverbrennungsanlagen und EBS-Kraftwerke arbeiten wieder mit hoher Auslastung. Neue gesetzliche Bestimmungen auf dem Gebiet der Abfallwirtschaft werden das stoffliche Recycling weiter fördern. Durch politische Strömungen auf anderen Gebieten wie z. B. der Energieversorgung oder dem Gewässerschutz aber entstehen neue Mengen zur thermischen Verwertung. Gemäß aktueller Zahlen des Statistischen Bundesamtes steigt die Bevölkerungsanzahl seit 2011. Zusammen mit der zunehmenden Verstädterung sinkt das Abfallaufkommen weniger als oft prognostiziert. Alles zusammen kann dazu führen, das im Jahr 2025 die Quote des stofflichen Recyclings zwar gestiegen ist; eine Abfallmenge zur thermischen Verwertung in Müllverbrennungsanlagen und EBS-Kraftwerken von 21 bis 25 Mio t/a aber weiterhin zur Verfügung steht. Empfehlungen zur verordneten Schließung von Abfallverbrennungsanlagen können nach den Ergebnissen das vorgestellten Sachverständigengutachtens nicht gegeben werden." ...
"4. Heizwertreiches Material aus dem Deponierückbau: ...
Der Deponierückbau ist jedoch im Vergleich zu anderen Verfahren zur Gefahrenabwehr aufwendiger und derzeit nur in Ausnahmefällen wirtschaftlich [...]."
"5 Stoffströme aus MBA-/MBS-/MPS-/MA-Anlagen: ...
Eine mögliche Entwicklungsrichtung besteht in der Umstellung der "klassischen" MBA auf den alleinigen Betrieb der mechanischen Stufe zur Aufbereitung von Rest-Siedlungsabfällen jedoch unter Verzicht auf den Weiterbetrieb der biologischen Stufe (vergleichbar zum Geschäftsmodell bestehender MBA) [...]. Dies geschieht nach [...] z. T. dann im Verbund mit anderen MBA zur Weiterbehandlung verbleibender Fraktionen. Als Alternative zur Stilllegung der biologischen Behandlungsstufe kann diese zur Behandlung anderer Abfälle, wie z. B. getrennt erfasster Bioabfälle weiterbetrieben werden. Zudem ist eine komplette Umstellung von MBA-Anlagen auf die Behandlung von biogenen Abfällen möglich [...] und bereits beispielhaft in der MBA Kaiserslautern [...] oder MBA Gescher [...] umgesetzt worden. ... ."
"12. Danksagung
Die vorgestellten Ergebnisse entstammen dem Sachverständigengutachten Umweltschutzgerechte Verwertung nicht etabliertr Stoffströme in Abfallverbrennungsanlagen, Laufzeit 1.10.2014 - 15.11.2015. Auftraggeber war das Umweltbundesamt (Dessau-Roßlau), die Projektnr. lautet: 43834. ... "
[Anmerkung: Das sind doch eigentlich keine überraschenden Feststellung. Aber gelesen habe ich so etwas bisher nicht! Aber lesen Sie selbst alles.]

AbfallR 3 / 2016: Interessante Hinweise auf Rechtsprechung

Erweiterung der Deponie Rechenbachtal
Tatbestand: Der Kläger, ein anerkannter Umweltverband, wendet sich gegen einen Planfeststellungsbeschluss des Beklagten, mit dem die Erweiterung der von dem Beigeladenen betriebenen Deponie Rechenbachtal um einen 5. Deponieabschnitt genehmigt wurde.

OVG Koblenz 13.04.2016  8 C 10674/15.OVG
abfallrechtliche Planfeststellung. Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz
Urteil Im Namen des Volkes
In dem Verwaltungsrechtsstreit des BUND Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland e.V., - Kläger - gegen das Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch den Präsidenten der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd, Friedrich-Ebert-Straße 14, 67433 Neustadt an der Weinstraße,- Beklagter
für Recht erkannt: Die Klage wird abgewiesen.
(Anmerkung von deponie-stief: Sehr interessant sind auch die Ausführungen zum erforderlichen bzw. vorhandenem Schadstoffrückhaltevermögen der geologischen Barriere)
Im Internet findet man das Urteil unter http://www3.mjv.rlp.de/rechtspr/
DisplayUrteil_neu.asp?rowguid={F12F654F-177A-466C-9359-E61CADA2C547}-

Oder suchen Sie einfach nach >
OVG Koblenz 13.04.2016 8 C 10674/15.OVG

Europarecht
Ablagerung von nicht mineralischen Abfallen in einem Steinbruch
EuGH, Schlussanträge der Generalanwältin Kokott vom 21.4.2016 in der
Rs. C-147/15 (Edilizia Mastrodonato PROPCELEX)
Aus Restsprechungsübersicht in AbfallR 3/2016 Seite 167 Punkt 3:
"3. Die Verfüllung eines Steinbruchs durch nicht mineralische Abfälle ist eine Abfallverwertung, wenn die zuständigen Stellen feststellen, dass die Abfälle einem sinnvollen Zweck zugeführt werden, indem sie tatsächlich andere Materialien ersetzen, was insbesondere die Eignung der Abfälle zur Ersetzung dieser Materialien voraussetzt."
[Alles klar?]
Dokument gefunden unter
> https://www.jurion.de/de/search?q=C-147%2F15&sort=1


Die DAS-IB GmbH informiert über Probleme / Unfälle bei Biogasanlagen

Lesen Sie hier weiter kontakte/ingenieure/das-ib.htm

Ausschreibung von 15 Doktorandenstellen zum Thema "Landfill Mining"
(Eine email an info@deponie-stief.de)

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Rahmen des EU-Forschungsprojekts NEW-MINE sind europaweit 15 Doktorandenstellen zum Thema "Landfill Mining" zu besetzen, wobei die gesamte Wertschöpfungskette von der Erkundung (Geophysik) über die Aufbereitung der aus dem Deponierückbau gewonnenen Materialien (Abfalltechnik, Verfahrenstechnik, Aufbereitungstechnik) bis hin zur thermischen Verwertung (Verfahrenstechnik) und der Erzeugung keramischer Werkstoffe aus deren Rückständen (Werkstoffwissenschaft) abgedeckt wird.

Hier möchte ich insbesondere auf die Stelle an der Montanuniversität Leoben hinweisen. Näheres entnehmen Sie bitte der allgemeinen Ausschreibung3 (http://avaw.unileoben.ac.at/media/15_PhD_positions_EU_H2020_MSCA-ETN_NEW-MINE_basis_for_EURAXESS.pdf) und den speziellen Informationen zu unserer Stelle an der MUL (http://avaw.unileoben.ac.at/media/Stellenausschreibung_NEW-MINE.pdf). Ich würde mich freuen, wenn Sie die Ausschreibung in Ihrem Umfeld weiterverbreiten könnten. Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Ass.Prof. Dipl.-Min. Dr.rer.nat Daniel Höllen

Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft (AVAW)
der Montanuniversität Leoben, Franz-Josef-Straße 18, 8700 Leoben, Austria
Telefon: +43 (0) 3842 / 402 - 5110
E-Mail: daniel.hoellen@unileoben.ac.at, Webseite: avaw@unileoben.ac.at

Und ich dachte, dass es schon erwiesen ist, dass aus dem - wirtschaftlichen - Landfill Mining nichts wird. Aber zumindest besteht Aussicht auf 15 Doktorentitel.

Man darf wieder über die "thermische Abfallbehandlung" sprechen!

Siehe im Veranstaltungskalender zum 21./22. Sept. 2016
28. VDI-/ ITAD-Konferenz Thermische Abfallbehandlung

Eigentlich war doch die korrekte Bezeichnung "thermische Abfallverwertung" oder "Thermische Sekundärrohstoffverwertung"!
Aber "Abfallverbrennung" ist immer noch verpönt!

Littern Sie etwa auch?

Sehr viel zum Thema "Littern" in
VKS NEWS Zeitschrift der VKU Abfallwirtschaft und Stadtreinigung VKS
Ausgabe 206, 06.2016
Wurde eigentlich früher auch soviel gelittert, als die Kindererziehung noch repressiv war und Lehrer in der Schule mehr zu sagen hatten als die Schüler (und vor allem auch Schülerinnen) ??
Übrigens ist das Substantiv von "littern" Litter!
Wem das aber zu us-amerikanisch ist, der kann auch "Wildmüll" sagen, wie man es im Landkreis Stade tut (siehe auch dazu die o. g. VKS NEWS). Kämpft man dann gegen das "wildmüllen" statt gegen das "littern"

Der BMU kämpft für die Novelle der Gewerbeabfallverordnung:

Novelle der Gewerbeabfallverordnung, von Dr. C.-André Radde, Bonn
Besonders setzt sich der BMUB für die strenge Einhaltung der EU Abfallhierachie ein:
"Ein besonderes Problem besteht darin, das gemischte Gewerbeabfälle sowie bestimmte gemischte Bau- und Abbruchabfälle entgegen der Vorrangregelung, an vorhandenen Sortier- und Aufbereitungsanlagen vorbei, vielfach direkt in die energetische Verwertung gelangen."
Wenn aber nun die EU Abfallhierarchie übertrieben ist? Hilft dagegen etwa nur ein ..exit? Aber hoffentlich kann man Übertreibungen auch auch einfacher rückgängig machen.
Interessant ist sicher auch Einzelheiten über die Abfallbeseitigung in den Gebieten zu erfahren, die von der Hochwasserkatastrophe betroffen sind. Muss auch hier die EU Abfallhierarchie streng eingehalten werden?

Interessantes in "Gefahrstoffe Reinhaltung der Luft" 76 (2016) Nr. 5 Mai

zum Thema Deponiegas und Klimaschutz > Deponiegas 2016

zum Thema Asbest - Hauptsächlich zum Thema Freisetzung von Asbestfasern > Verschiedenes 2016

Als Weissdruck erschienen:

VDI Richtlinie VDI 3899, Blatt1:
Deponiegas - Deponiegasverwertung und -behandlung
Mai 2016. Verein Deutscher Ingenieure, Kommission Reinhaltung der Lauft im VDI und DIN - Normenausschuss KRdL, Fachbereich Umweltschutztechnik.
VDI/DIN-Handbuch Reinhaltung der Luft, Band 2: Emissionsminderung I. VDI-Handbuch Energietechnik
Man kann VDI 3899, Blatt 1 sogar als geschützte pfd-Datei im Internet einsehen:
https://www.vdi.de/richtlinie/vdi_3899_blatt_1-emissionsminderung_deponiegas_deponiegasverwertung_und_behandlung/

 

Suchen Sie im Archiv nach Beiträgen, die früher aktuell waren,
z.B. im Jahre 2015,
Aber auch in vergangenen Monaten 2016

Copyright © www.deponie-stief.de - email: info@deponie-stief.de Fax: 030 72320580. Mobil: 0170 5301616