Startseite www.deponie-stief.de DeponieOnline

www.deponie-stief.de

28.06.2017

Aktuelles bei DeponieOnline

Aktuelles im Jahr 2017

Januar 2017

Sind Geogitter und Bentonitmatten die Trojanischen Pferde der Deponieabdichtung?
Die Bundesländer sind dabei, die Kriterien für die Entlassung von Deponien aus der Nachsorge (nach Anh.5 DepV) zu konkretisieren.
Dr. Michael Tiedt (LANUV, NRW) schreibt hierzu im Tagungsband zur Würzburger Deponietagung (zum Thema NRW-Arbeitsblatt zur Entlassung aus der Nachsorge):
„Das Kriterium Nr. 5 verlangt die dauerhafte Standsicherheit der Deponie.
Deponien mit Böschungen, in denen Dichtungskomponenten eingebaut wurden, deren Funktionsfähigkeit bzw. Standsicherheit nicht auf Dauer gewährleistet ist, könnten aus diesem Grund nicht aus der Nachsorge entlassen werden.
Hier sind insbesondere Geogitter, Bentonitmatten, Kunststoffdränmatten und strukturierte Kunststoffdichtungsbahnen zu nennen.
Als Voraussetzung für die Entlassung aus der Nachsorge müsste der Nachweis der Standsicherheit ohne die Wirkung von Bauteilen mit begrenzter Lebensdauer gefordert werden.
Diese Auslegung würde dazu führen, dass ein großer Anteil der Deponien nicht aus dem Abfallrecht entlassen werden können.
Es erscheint daher geboten, diese Auslegung in Fachkreisen und zwischen Bund und Ländern zu diskutieren.“
Auf der SKZ/TÜV-LGA – Deponietagung in Würzburg, 15.+16.Feb. 2017 werden diese Fragen, im Anschluss an den Vortrag von Dr. Tiedt, in einer Podiumsdiskussion vertieft:
„Zur Nachsorgestrategie und zur Perspektive der Entlassung aus der Nachsorge“
(Teilnehmer: Dr. Michael Tiedt, Andreas Krieter, Dr. Karl Biedermann, Dr. Dimiter Alexiew, Helmut Zanzinger, Dr. Ulrich Henken-Mellies)
zum Programm und zur Anmeldung http://www.skz.de/de/weiterbildung/108.Weiterbildung.html?detID=11014#

Zu dieser Podiumsdiskussion paßt sicher die folgende Veröffentlichung

1 2017 Finsterwalder, K., Sager, D.
Verfahren zur langfristigen Sicherheitsbetrachtung von Deponiebauwerken. Bauingenieur – Die richtungsweisende Zeitschrift im Bauingenieurwesen. Organ des VDI für Bautechnik. Hauptaufsatz, Band 92, pp. 11 – 19, Januar 2017, Springer VDI Verlag, Düsseldorf
Eine Zusammenfassung der Veröffentlichung finden Sie hier oder bei www.fitec.com, wo auch die Veröffentlichung als pdf zur Verfügung steht.

Endlich kümmert sich das UBA mal um etwas Wichtiges:

"Klimaschutz Umweltbundesamt fordert höhere Steuern auf Milch und Fleisch

Für den Klimaschutz sollte die Mehrwertsteuer auf Tierprodukte auf die regulären 19 Prozent erhöht werden, fordert das Umweltbundesamt. Dafür könnten Obst, Gemüse und der öffentliche Nahverkehr günstiger werden."
Mehr in der FAZ vom 05.01.2017

Beitrag zum Klimaschutz der Dienstreisen zwischen Bonn, Berlin und Dessau?

Gibt es eigentlich eine Studie des Umweltbundesamtes zum Beitrag eingeschränkter Dienstreisen zum Klimaschutz?
Aber auch durch Einschränkung von Internationalen Konferenzen zum Klimaschutz mit Tausenden von Teilnehmern?

Februar 2017

Sind Geogitter und Bentonitmatten die Trojanischen Pferde der Deponieabdichtung? 
Die Bundesländer sind dabei, die Kriterien für die Entlassung von Deponien aus der Nachsorge (nach Anh.5 DepV) zu konkretisieren.
Dr. Michael Tiedt (LANUV, NRW) schreibt hierzu im Tagungsband zur Würzburger Deponietagung (zum Thema NRW-Arbeitsblatt zur Entlassung aus der Nachsorge): 
„Das Kriterium Nr. 5 verlangt die dauerhafte Standsicherheit der Deponie.
Deponien mit Böschungen, in denen Dichtungskomponenten eingebaut wurden, deren Funktionsfähigkeit bzw. Standsicherheit nicht auf Dauer gewährleistet ist, könnten aus diesem Grund nicht aus der Nachsorge entlassen werden. 
Hier sind insbesondere Geogitter, Bentonitmatten, Kunststoffdränmatten und strukturierte Kunststoffdichtungsbahnen zu nennen. 
Als Voraussetzung für die Entlassung aus der Nachsorge müsste der Nachweis der Standsicherheit ohne die Wirkung von Bauteilen mit begrenzter Lebensdauer gefordert werden. 
Diese Auslegung würde dazu führen, dass ein großer Anteil der Deponien nicht aus dem Abfallrecht entlassen werden können. 
Es erscheint daher geboten, diese Auslegung in Fachkreisen und zwischen Bund und Ländern zu diskutieren.“
Auf der SKZ/TÜV-LGA – Deponietagung in Würzburg, 15.+16.Feb. 2017 werden diese Fragen, im Anschluss an den Vortrag von Dr. Tiedt, in einer Podiumsdiskussion vertieft:
„Zur Nachsorgestrategie und zur Perspektive der Entlassung aus der Nachsorge“
(Teilnehmer: Dr. Michael Tiedt, Andreas Krieter, Dr. Karl Biedermann, Dr. Dimiter Alexiew, Helmut Zanzinger, Dr. Ulrich Henken-Mellies)
zum Programm und zur Anmeldung http://www.skz.de/de/weiterbildung/108.Weiterbildung.html?detID=11014# 

Zu dieser Podiumsdiskussion paßt sicher die folgende Veröffentlichung

2017 Finsterwalder, K., Sager, D. 
Verfahren zur langfristigen Sicherheitsbetrachtung von Deponiebauwerken. Bauingenieur – Die richtungsweisende Zeitschrift im Bauingenieurwesen. Organ des VDI für Bautechnik. Hauptaufsatz, Band 92, pp. 11 – 19, Januar 2017, Springer VDI Verlag, Düsseldorf
Eine Zusammenfassung der Veröffentlichung finden Sie hier oder bei www.fitec.com, wo auch die Veröffentlichung als pdf zur Verfügung steht.

 


März 2017

In UmweltMagazin 3/2017

Ressourcenefficiente Produkte fördern,
Gastkommentar von Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamtes (UBA), Dessau-Roßlau
Das UBA macht Vorschläge zu Rettung der Welt - mit verwirrenden Zahlen zum Rohstoffverbrauch in Deutschland: "In Deutschland werden jede Sekunde 34 Tonnen an erneuerbaren und nicht erneuerbaren Rohstoffen abgebaut oder geerntet und im Wirtschaftssystem verarbeitetund verwertet. ... "
Aber lesen Sie selbst unter http://www.ingenieur.de/UmweltMagazin

Nachrüsten einer Deponie mit Dichtungskontrollsystem,
von Uwe Brodtmann, Geschäftsführer Progeo Monitoring GmbH, Großbeeren
http://www.progeo.com
oder auch http://deponie-stief.de/kontakte/produkte/progeo.htm
Das Besondere ist, dass das Dichtungskontrollsystem geologger MPLE Carbon FS oberhalb einer bereits verlegten und abgedeckten Kunststoffdichtungsbahn auf der Deponie Varel-Hohenberge zur Anwendung kam.

Neuordnungen im Abfallrecht
von RA Volker Hoffmann
"Zwei politische Projekte verändern derzeit das deutsche Abfallrecht. Zumeinen soll die Ressouceneffizienz optimiert, und zum anderen die abfallrechtliche Überwachung verbessert beziehungsweise gesteigert werden. Hiervon betroffen sind insbesondere das Kreislaufwirtschaftsgesetz und mehrere Rechtsverordnungen. Über allem steht der Grundsatz der merklichen Stärkung der stofflichen Verwertung. Die thermische Verwertung beziehungsweise Verbrennung soll dagegen weiter zurückgedrängt werden."
Wenn ich nach meiner Einstellung zu Europa bzw. der Europäischen Gemeinschaft gefragt würde, nachdem ich den Beitrag gelesen habe, traue ich mich nicht ehrlich zu antworten, weil ich mit Sicherheit falsch eingestuft würde!


April 2017

Ausgewähltes aus AbfallR 2/2017 Zeitschrift für das Recht der Abfallwirtschaft

Editorial, von Dr. M. Dieckmann http://abfallr.lexxion.eu/current_issue/ABFALLR

Was ist Kreislauffwirtschaft und wie setzen wir sie um?
von Gottfried Jung
Aus meiner Sicht zu dicht an dem Wahn der totalen Kreislaufwirtschaft, der Braun'schen Cradle to Cradle Vision. Aber lesen Sie selbst.

Fortentwicklung Abfallhierarchie: Streichung der Heizwertklausel
von Gregor Franßen
Kampf mit den Gegnern der thermischen Abfallverwertung oder ganz generell mit den "Umweltschützern gegen die Abfallverbrennung"

"Mischen possible" zugleich Entgegnung auf Dipple, Entmischtes zum Vermischungsverbot des § 9 Abs. 2 KrWG, AbfallR 2016, 230
von Jörg Rüdiger

Entsorgung von HBCD-haltigen Dämmstoffen
von Moritz Grunow und Gregor Franßen
Meine Anmerkung: Denn sie (die Bundesregierung) wissen nicht was sie tun.
Irgendwann wurde auch mal die Verwendung von Asbest im Bauwesen vorgeschrieben. Aber die Zuständigen sind schon lange pensioniert.

Ende der Abfalleigenschaft von Ersatzbaustoffen
Unvereinbarkeit von § 21 S. 3 des Referentenentwurfs für eine Ersatzbaustoffverordnung mit höherrangigem Bundesrecht und Unionsrecht,
von Anno Oexle und Thomas Lammers

"Sachliche Richtigkeit" bei Abfallexportbegleitdokumenten
von Walter Frenz

Mai 2017

Wenn alles, was in der Süddeutschen Zeitung veröffentlich wird, so ein Quatsch ist, dann ....

Aber lesen Sie selbst.

http://www.sueddeutsche.de/wissen/muell-die-geheimen-schaetze-der-muelldeponien-1.3491178
Hintergrund wahrscheinlich:

  • der Professor Daniel Goldmann braucht Forschungsgelder
  • der neue Leiter der Münchner Deponie traut sich nicht zu widersprechen
  • der Autor muß mal wieder einen Knaller bringen
  • Man müsste die Umweltpolitiker dazu verleiten können, wirklich alle Altdeponien (Hausmülldeponien) aufgraben zu lassen, die Abfälle verwerten zu lassen, und die Ablagerung der "Reste" zu verbieten.
    Aber nur, wenn man so realitätsfern (vorher stand hier ein anderes Wort) ist, wie die Befürworter des rigorosen Deponierückbaus, bzw. des Landfill Minings

Wichtige Information von Das-IB:

Sehr geehrte Damen und Herren,
aus aktuellem Anlaß möchten wir Sie informieren, daß z.Zt. seitens einiger Genehmigungsbehörden und Ministerien nicht korrekt informiert wird. 
Als „Besitzer“ von Biogasanlagen, Kläranlagen, Deponien unterliegen Sie natürlich dem „unmittelbaren Recht“ z.B. aus BetrSichV (Prüfungspflichten, GBU etc.), GefStoffV (GBU, Explosionsschutzdokument etc.) als ARBEITGEBER, vergl. z.B. dazu unsere letzte „Rund – email“ und unsere nächsten Veranstaltungen dazu am 30. und 31. Mai 2017 in Weimar.

Mehr zu dieser Information bei http://www.das-ib.de/aktuelles.htm

 

Juni 2017

Wer ist eigentlich auf die genieale Idee mit der Wärmedämmung von Häusern mit brennbaren Materialien gekommen? Hat man bei der Ökobilanz die Emissionen bei Bränden und die Fragen der Entworgung vergessen? Es erinnert mich alles an den "Asbestskandal". Asbest wurde als Brandschutz von Behörden gefordert? Oder?

Wer haftet? Das BMUB? Brandschutt Beseitigung? Auf Deponien?

Wärmedämmung: Brandgefahr und bergeweise Sondermüll

www.wiwo.de › Finanzen › Immobilien

Mehrere Hausbrände hatten das laut Baustoffklasse schwer entflammbare Dämmmaterial als wahren Brandbeschleuniger entlarvt – was auch Tests ....
Aber suchen Sie noch mehr: Stichworte: brandgefahr durch wärmedämmung

Nanu? Einsicht oder Not am Mann (m/w).

Kommt die Abfallverbrennung wieder? Natürlich unter anderem Namen: Thermische Abfallbehandlung
Lesen Sie das Special; Thermische Abfallbehandlung in
http://www.ingenieur.de/UmweltMagazin Heft 6, 2017

  • - Prognose für den Waste-to-Energy-Markt
  • - Optisches Brandschutzsystem in Müllverbrennungsanlagen
  • - Energie aus Abfall stark nachgefragt
  • - Energiezentrale für Fernwärmelieferung
  • - Brennstoffe aus Abfall
  • - Die POP-Falle der Abfallverzeichnisverordnung
  • - Reststoffe zu Rohstoffen
  • - Effiziente Gasnutzung mit Rest-und Abfallstoffen

Verpasst? Dann lesen Sie im Buch oder bei http://www.vivis.de

Berliner Konferenz "Mineralische Nebenprodukte und Abfälle" 12./13.06.2017
hier nur Hinweis auf die Beiträge zum Thema "Deponien"

DEPONIEN

Planung, Genehmigung und Bau

Planung und Genehmigung von Deponien am Beispiel einer DK I-Deponie für mineralische Abfälle in Mecklenburg-Vorpommern
Rechtsanwalt Dr. Peter Kersandt

Erweiterung der DK II-Deponie in Wiesbaden und Neubau einer Deponie der Klasse I– Entwicklungs- und Finanzierungskonzept und Stand der Planungen –
Dipl.-Ing. Thomas Harrlandt

Deponie auf Deponie – Praxisbeispiele aus Planung, Genehmigung und Bau
Dipl.-Ing. Thomas Wemhoff, Professor Dr.-Ing. Ernst Biener, Dipl.-Ing. Torsten Sasse

Entgasung, Abdeckung und Rekultivierung

Langfristige Entgasungs-/Aerobisierungsstrategie für Siedlungsabfalldeponien vor dem Hintergrund neuer VDI Richtlinien
Professor Dr.-Ing. Gerhard Rettenberger

Stahlschlacke in Deponieabdeckungen– Erfahrungen aus zehn Jahren Feldversuch auf einer schwedischen Deponie –
Professor Dr.-Ing. Lale Andreas

Rekultivierung von Kalirückstandshalden unter Verwendung mineralischer Abfälle
Dipl.-Ing. Gerold Jahn, Dr. Franz X. Spachtholz

Altlasten und Landfill Mining

Die Last mit der Altlast – rechtssicherer Umgang mit Abfällen
Professor Dr. rer. nat. Frank Bär

Enhanced Landfill Mining am Beispiel der Deponie Remo in Belgien
Dr. Ir. Daneel Geysen

Kritische Faktoren für die Klimarelevanz von Deponierückbauprojekten
Dipl.-Ing. Dr. techn. David Laner

mehr Details auch hier unter Bücher 2017

 

Juli 2017

 

 

August 2017

 

September 2017

 

Oktober 2017

 

November 2017

 

Dezember 2017

 


 

 

 

Copyright © www.deponie-stief.de - email: info@deponie-stief.de Fax: 030 72320580. Mobil: 0170 5301616